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Die Militärversicherung - nach eigenen Angaben die erste Sozialversicherung der Schweiz - wird dieses Jahr 125 Jahre alt. Seit 1901 sorgt sie für die Absicherung von Personen im Dienst und unterstützt bei Krankheit und Unfall.
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Versicherung 51230 neue Fälle, was einer Zunahme von 3.3% im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Das teilte die Suva mit. Sie führt seit 2005 die Militärversicherung als eigenständige Sozialversicherung mit gesonderter Rechnung.
Krankheiten machten mit 81% den überwiegenden Teil der neuen Fälle aus, 19% betrafen Unfälle. Bei über zwei Dritteln der Fälle handelte es sich laut dem Communiqué um Bagatellfälle.
War die Militärversicherung ursprünglich auf den Schutz von Armeeangehörigen beschränkt, wurde der Kreis der Versicherten 1967 auf Zivilschutzangehörige ausgeweitet. Später kamen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Jugend- und Sport-Kursen dazu, dann Einsatzkräfte in Friedensförderung und Katastrophenhilfe sowie im Jahr 1996 Zivildienstleistende.
In der Schweizer Sozialversicherungslandschaft nehme die Militärversicherung eine Sonderstellung ein, schreibt die Suva weiter. Dies, weil die Militärversicherung nicht auf dem üblichen Versicherungsprinzip «Leistung gegen Prämienzahlung» basiere. Stattdessen handle es sich um eine Haftpflichtversicherung des Bunds. Dieser hafte für Schäden, die im Dienst entstünden. Für die Versicherten bedeute das: keine Franchise und keinen Selbstbehalt.
Schweizer Militärversicherung feiert ihr 125-Jahr-Jubiläum