Leben im Hier und Jetzt

Teilzeitboom und flexible Erwerbsbiografien: Das Modell lebenslanger Vollzeit-Erwerbs­tätigkeit wird abgelöst, und viele Junge ­gewichten kurzfristige Lebensqualität höher
als langfristige Absicherung – daraus entstehen Risiken für die Vorsorge.

Im Interview erklärt ASIP-Direktor Lukas ­Müller-Brunner, weshalb Teilzeit nicht ­automatisch zu schlechter Vorsorge führen muss, wo Eigenverantwortung beginnt und ­warum Kommunikation für das Vertrauen in die 2. Säule entscheidend ist. Demgegenüber vertritt Gewerkschafter Jonas Eggmann eine klar sozialpolitische Perspektive: ­Vorsorge sei keine individuelle Aufgabe, ­sondern hänge von fairen Löhnen und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ab.

Aber: Greift die Debatte über «Lifestyle-Teilzeit» der Jungen zu kurz? Laut Arbeitgeberverband liegt das grösste ungenutzte Arbeitskräfte­potenzial bei den über 50-Jährigen.


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