Dossier: Leben im Hier und Jetzt
Mit dem Teilzeit-Trend und dem Rückgang traditioneller Erwerbsmodelle steigen die Vorsorgerisiken: Muss das Solidaritätsprinzip neu verhandelt werden?
Mit dem Teilzeit-Trend und dem Rückgang traditioneller Erwerbsmodelle steigen die Vorsorgerisiken: Muss das Solidaritätsprinzip neu verhandelt werden?
In der Schweiz ist die Arbeitszeiterfassung zentral, um die SECO-Bestimmungen einzuhalten. Doch sie kann weit mehr, als nur eine Pflicht zu erfüllen: Richtig eingesetzt, steigert sie das Wohlbefinden der Mitarbeitenden und erhöht Produktivität, Motivation und Engagement.
Schichtarbeit an der Front ist ein blinder Fleck der flexiblen New Work-Verheissungen. Doch mit kluger Ressourcen-Planung eröffnen sich Spielräume.
Über die Finanzierung der 13. AHV-Rente gibt es nach wie vor keine Einigung. Der Nationalrat hält daran fest, die Rentenerhöhung nur aus der Mehrwertsteuer zu finanzieren. Er will diese befristet bis 2033 erhöhen. Nun ist wieder der Ständerat am Zug.
Die Schweizer Pensionskassen haben im vergangenen Jahr dank der starken Entwicklung an den Finanzmärkten eine rekordhohe Verzinsung der Altersguthaben erzielt. Dabei waren die Unterschiede zwischen den einzelnen Kassen gross. Sie betrugen teils mehr als 7 Prozentpunkte.
Arbeitgebende bieten im Rahmen des Beschäftigungsschutzes Umschulungsprogramme an, um ihre Mitarbeitenden auf neue Technologien vorzubereiten.
Jérôme Cosandey leitet seit Mai 2025 die Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Im Interview erklärt er, wie die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist, wie Künstliche Intelligenz (KI) und die Pensionierung der Babyboomer den Arbeitsmarkt verändern und warum Weiterbildung für alle unverzichtbar ist.
Bei der IV versicherte Personen sollen bei Gutachten nicht mehr Einfluss auf die Wahl von Sachverständigen erhalten. Der Ständerat hat eine entsprechende Vorlage abgelehnt - und stellt sich damit gegen den Nationalrat.
Von den Sozialpartnern ausgehandelte Mindestlöhne in allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen können kantonale Mindestlöhne künftig übersteuern. Das Parlament hat eine Gesetzesvorlage gutgeheissen, die der Bundesrat ablehnt.
Der Bundesrat hat am 27. Mai 2026 beschlossen, die aktuell auf 24 statt der gesetzlich vorgesehenen 12 Monate festgelegte Höchstdauer für den Bezug von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) ein weiteres Mal zu verlängern. Diese Verlängerung gilt bis zum 31. Januar 2027.
Das Parlament sichert im eigenen Betrieb arbeitende Unternehmerinnen und Unternehmer in der Arbeitslosenversicherung besser ab. Sie können künftig unter bestimmten Voraussetzungen leichter Leistungen beziehen.
Bruno Staffelbach hat an den Universitäten von Luzern und Zürich Generationen von HR-Nachwuchskräften geprägt. Anlässlich seiner Emeritierung blickt er auf seine Karriere und den Wandel der HR-Rolle zurück. Eine Bilanz.
Die Vorstände der Sozialversicherung HOTELA haben Michel Wiederkehr zum neuen Generaldirektor ab 2027 gewählt. Er folgt auf Dr. Michael Bolt, der die fünf HOTELA-Institutionen seit 2010 als Generaldirektor führt und Ende 2026 in Pension geht.
Victor Martinez übernimmt am 1. November 2026 die Leitung der Abteilung Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz der Suva. Der 52-Jährige verfügt über langjährige Erfahrung in der Prävention und wechselt von der Schindler Aufzüge AG zur Suva. Dort verantwortet er derzeit als Head Employee Safety Schweiz die Sicherheit der Mitarbeitenden auf nationaler Ebene.
Die Zahl der AHV-Rentenbeziehenden ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Auch die Zahlen der IV und Ergänzungsleistungen wachsen weiter an.
Die Suva hat im Jahr 2025 durch die Bekämpfung von Versicherungsmissbrauch 43.7 Mio. Franken eingespart. Das ist eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig verändern neue Technologien wie Künstliche Intelligenz die Betrugsversuche.
Laut einer aktuellen Auswertung in der Fachpublikation Soziale Sicherheit CHSS nutzen insbesondere Frauen die neuen Flexibilisierungsmöglichkeiten der AHV-Reform «AHV 21».
Die AHV und die Erwerbsersatzordnung (EO) haben 2025 mit Gewinnen abgeschlossen. Ein Minus gab es hingegen bei der Invalidenversicherung (IV). Bei AHV und EO sind auch die Umlageergebnisse positiv. Die IV hingegen musste mehr auszahlen als sie an Beiträgen einnahm.
Gemäss dem Talent Trends 2026 Switzerland Report von Michael Page verändert Künstliche Intelligenz (KI) die Einstellungspraxis in rasantem Tempo – allerdings profitieren Kandidatinnen und Kandidaten deutlich schneller als Unternehmen.
Schweizerinnen und Schweizer haben 2025 insgesamt mehr als 8 Milliarden Arbeitsstunden geleistet. Der Wert ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben und liegt damit weiterhin unter dem Wert von vor der Corona-Pandemie.
Der Bundesrat will mit der Reform AHV 2030 weniger Frühpensionierungen erreichen, um die AHV zu entlasten und das inländische Arbeitskräftepotenzial zu fördern. Das Rentenalter will er aber nicht erhöhen. Nun können sich Interessierte zu den Plänen äussern.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ist bei Schweizer Unternehmen bereits weit verbreitet. Allerdings wird die Technologie meist selektiv und nicht systematisch genutzt. Zu diesem Schluss kommt die Grossbank UBS nach einer Umfrage unter rund 2500 Unternehmen in der Schweiz.
Im vergangenen Jahr konnten fast zwei Drittel der durch die IV bei der Eingliederung begleiteten Personen in der ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Die Zahl von jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen steigt allerding weiter.
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