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Lungenkrebs trifft Frauen immer häufiger

Montag, 14. November 2022
Fast zehn Personen sterben täglich in der Schweiz an Lungenkrebs. Immer öfter sind es Frauen. Damit ist Lungenkrebs auf dem Weg, einer der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen zu werden: Die Neuerkrankungen bei Frauen haben sich in den letzten Jahren beinahe verdoppelt. Betroffen sind vor allem Raucherinnen und ehemalige Raucherinnen. Früherkennung kann Überlebenschancen deutlich verbessern.

Patientinnen mit Lungenkrebs haben eine schlechte Prognose, weil die Erkrankung meist zu spät, in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird. Doch Lungenkrebs kann heilbar sein, wenn man ihn rechtzeitig entdeckt. Lungenkrebsfrüherkennung senkt die Sterblichkeit und die Zahl schwerer Erkrankungen deutlich.

Dr. med. Karl Klingler, Zürich, Lungenfacharzt und Leitender Arzt des Nationalen Programms zur Früherkennung von Lungenkrebs: «Bei zufälliger Entdeckung seiner Erkrankung hat ein Lungenkrebspatient nur 20% Chance, geheilt zu werden. Doch 90% der Patienten, deren Lungenkrebs im Frühstadium erkannt und korrekt behandelt wurde, waren nach zehn Jahren noch immer krebsfrei.»

Das gemeinnützige Nationale Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs geht auf eine private Initiative zurück. Es verschafft Personen mit erhöhtem Lungenkrebsrisiko einfachen und direkten Zugang zur eigenverantwortlichen Prävention ohne ärztliche Überweisung und ohne Belastung der Krankenkassen. Die Lungenkrebszentren der Hirslanden-Gruppe unterstützen das Nationale Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs und empfehlen den Zugang zu einer möglicherweise lebensrettenden Vorsorgeuntersuchung.

«Untersuchen lassen sollten sich Personen, die zwanzig und mehr Jahre geraucht haben», sagt Karl Klingler, «und zwar bevor sie Symptome haben und es zu spät ist» . Ein einfacher Selbsttest auf der Website der Initiative zeigt, ob man zur Risikogruppe gehört. (ots)

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