Wirtschaftsnobelpreis geht an Claudia Goldin
Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die US-Forscherin Claudia Goldin für ihre Arbeiten zur Rolle von Frauen am Arbeitsmarkt.
Travailsuisse zog Bilanz über die Lohnrunde. Steigende Reallöhne werde es hauptsächlich bei Arbeitsverhältnissen mit Gesamtarbeitsverträgen geben. In der Gesamtwirtschaft dürften die Löhne stagnieren. Insgesamt lägen sie unter dem Niveau, das vor der Pandemie erreicht worden sei.
Die finanzielle Lage der Haushalte habe sich in den Jahren 2021 bis 2023 verschlechtert wie nie zuvor in 50 Jahren, hielt der Gewerkschaftsdachverband an einer Medienkonferenz fest. In der Vergangenheit habe es aber nie einen vergleichbaren Widerstand der Arbeitgebenden gegeben, die Löhne an die neuen Preisrealitäten anzupassen wie in den letzten drei Jahren.
Positiv bewertete der Gewerkschaftsdachverband teils deutliche Lohnerhöhungen in Branchen mit tiefen Löhnen, beispielsweise bei den Coiffeuren und Coiffeusen. Enttäuscht zeigte sich Travailsuisse vom Scheitern der Verhandlungen im Baugewerbe und beim Bundespersonal. Hier rechnet der Verband mit Reallohnverlusten. Im öffentlichen Verkehr konnte ein zufriedenstellender Lohnabschluss erzielt werden. Doch auch hier konnte die Teuerung nicht vollständig ausgeglichen werden, wie Transfair mitteilte.
Insgesamt würden die Angestellten des Service Public an Kaufkraft verlieren. Transfair bedauert die schlechteren Arbeitsbedingungen bei fehlendem vollständigem Teuerungsausgleich. In den Branchen Post/Logistik und ICT sind die Lohnverhandlungen noch nicht abgeschlossen.
Die Kaufkraft bleibe wegen Kostensteigerungen bei Mieten, Krankenkassenprämien, Strom und Steuern unter Druck, kritisierte Travailsuisse. Bereits ab dem 1. Januar 2024 könnten neue Kostensteigerungen bevorstehen.
Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die US-Forscherin Claudia Goldin für ihre Arbeiten zur Rolle von Frauen am Arbeitsmarkt.
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