Warum Skills zur neuen Währung der Arbeitswelt werden

Dienstag, 27. Januar 2026
In einer exklusiven Medienpartnerschaft mit Penso lanciert «spot on» am 16. März 2026 das neue Nachmittagsevent-Format «skillSPOT» für die HR Community, um die Zukunft der Arbeit neu skill-basiert zu denken.

Rollen verändern sich, Karrieren verlaufen weniger linear – und klassische Jobprofile stossen zunehmend an ihre Grenzen. Was früher als stabile Laufbahn galt, ist heute oft ein Mosaik aus Projekten, Rollenwechseln und neuen Anforderungen. Für Organisationen stellt sich damit eine zentrale Frage: Wie gestalten wir Arbeit, Lernen und Zusammenarbeit so, dass sie auch morgen noch tragfähig sind?

Orientierung entsteht dabei immer weniger über Titel oder Funktionen, sondern über Kompetenzen. Skills rücken ins Zentrum, weil sie beschreiben, was Menschen tatsächlich können – unabhängig davon, in welcher Rolle sie sich gerade befinden. Damit werden Skills zu einer gemeinsamen Sprache zwischen Strategie, Organisation und individueller Entwicklung.

Warum Skills gerade jetzt einen Hype erleben

Dass Skills aktuell so stark im Fokus stehen, ist kein Zufall. Zwei Entwicklungen verstärken sich gegenseitig. Zum einen wächst der Druck, Wertschöpfung und Wirkung messbarer zu machen. Während viele Aspekte von Arbeit und Entwicklung lange als schwer greifbar galten, lassen sich Skills strukturieren, vergleichen und datenbasiert analysieren. Mit dem Einsatz von KI wird dies deutlich einfacher: Skill-Profile können automatisiert erfasst, Lernverläufe ausgewertet und Entwicklungsbedarfe systematischer sichtbar gemacht werden. Skills werden damit zu einer der wenigen Grössen, die sowohl strategisch relevant als auch messbar steuerbar sind.

Zum anderen verändert KI selbst, welche Skills überhaupt gefragt sind. Routinetätigkeiten verlieren an Bedeutung, während Fähigkeiten wie Lernfähigkeit, Urteilsvermögen, Kontextverständnis oder die Zusammenarbeit mit intelligenten Systemen an Gewicht gewinnen. Gleichzeitig zeigt sich eine wachsende Unsicherheit in den Organisationen.

Doppelter Handlungsdruck

Eine aktuelle Accenture-Studie macht deutlich, dass viele Schweizer Unternehmen KI zwar aktiv vorantreiben, Mitarbeitende sich dabei aber oft nicht ausreichend vorbereitet fühlen. Nur ein kleiner Teil der Belegschaft sieht klar, wie sich KI konkret auf Rollen, Aufgaben und erforderliche Fähigkeiten auswirken wird – und weniger als ein Drittel fühlt sich im Umgang mit KI-Tools sicher (Accenture-Studie, zusammengefasst bei watson).

Eine weitere Studie unterstreicht den Handlungsdruck aus Sicht der Mitarbeitenden: Beschäftigte fordern deutlich mehr Weiterbildung und Upskilling, insbesondere im Umgang mit neuen Technologien. Viele investieren bereits eigenständig in ihre Kompetenzentwicklung, weil interne Angebote nicht Schritt halten. Upskilling wird damit zunehmend zu einem Faktor für Motivation, Bindung und Attraktivität von Organisationen (Swissnews, basierend auf internationalen Workforce-Analysen).

Beschleunigung als Dauerzustand

Der technologische Wandel wirkt wie ein Verstärker. Tätigkeiten verschieben sich, Entscheidungsprozesse verändern sich, Anforderungen entwickeln sich schneller, als klassische Modelle Schritt halten können. Für viele Organisationen bedeutet das einen permanenten Anpassungsdruck – nicht nur strategisch, sondern vor allem auf der Ebene von Menschen und Zusammenarbeit.

Immer wieder stellen sich dabei ähnliche Fragen:

  • Wie lassen sich neue und zukünftige Skills sinnvoll einordnen?
  • Wie können Menschen kontinuierlich lernen und arbeitsmarktfähig bleiben?
  • Und wie gelingt das jenseits starrer Rollen- und Joblogiken?

Diese Fragen sind zentral für Lernbereitschaft, Veränderungsfähigkeit und langfristige Leistungsfähigkeit. Insofern sind skill-basierte Konzepte längst mehr als ein kurzfristiger Hype. Sie sind ein zentraler Hebel für Anpassungsfähigkeit, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Wer Skills ernst nimmt, muss Arbeit, Lernen und Organisation neu denken – und sie konsequent mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens verbinden

skillSPOT: Ein Raum zum Einordnen, Weiterdenken und Austauschen

Genau hier setzt der neue Fachevent «skillSPOT – Skills, die Zukunft möglich machen» an. Am Montag, 16. März 2026, treffen sich Fach- und Führungspersonen, Learning-Expert:innen und Organisationsgestalter:innen im Kaufleuten Festsaal Zürich, um Skills gemeinsam sichtbar zu machen, kritisch einzuordnen und weiterzudenken.

Organisiert wird skillSPOT von spoton.ch, einer unabhängigen Plattform, die sich zum Ziel gesetzt hat, neue Formen von Arbeit, Lernen und Organisation sichtbar zu machen und zur Diskussion zu stellen. spoton.ch ist bekannt für frische, bewusst «andere» Eventformate und hat sich mit Veranstaltungen wie DisruptHR oder den HR Tech Nights einen Namen gemacht – Formate, die aktuelle Themen frühzeitig aufgreifen und jenseits klassischer Konferenzlogiken diskutieren.

Diese Haltung prägt auch skillSPOT: Statt langer Frontalreferate stehen kurze, zugespitzte Inputs, moderierte Diskussionen und der Austausch auf Augenhöhe im Mittelpunkt. Der Fokus liegt auf realen Fragestellungen aus der Praxis und auf unterschiedlichen Perspektiven – mit dem Ziel, konkrete Konsequenzen für Lernen, Skill-Entwicklung und Organisationen abzuleiten. Oder wie es die Veranstalter ausdrücken: «Mitdenken ist erwünscht. Zurücklehnen nicht vorgesehen.» Der Mehrwert von skillSPOT soll insofern nicht nur im Wissenstransfer liegen, sondern in der gemeinsamen Reflektion, was skill-basierte Konzepte für die eigene Organisation bedeuten könnten. Dabei will skillSPOT den Teilnehmenden Orientierung bieten bei der Beantwortung der folgenden Fragen:

  • welche Skills künftig wirklich zählen – und warum Lernfähigkeit wichtiger wird als jedes Jobprofil
  • wie KI und technologische Dynamik die Skill-Anforderungen verändern
  • wie Skills systematisch erfasst und entwickelt werden können, inklusive konkreter Praxisbeispiele
  • wie der Weg zu einem skill-basierten Ansatz gelingt – und welche Stolpersteine dabei häufig unterschätzt werden
  • was Organisationen von der Schweizer Berufsbildung lernen können

skillSPOT

Montag, 16. März 2026, 12:30 bis 18:30
Kaufleuten Festsaal, Pelikanplatz, Zürich

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