Säule 3a: Keine höheren Einzahlungen

Mittwoch, 08. März 2023
Der Ständerat will den Höchstbetrag für Einzahlungen in die Säule 3a nicht erhöhen. Anders als zuvor der Nationalrat hat er eine parlamentarische Initiative abgelehnt.

Die kleine Kammer fällte ihren Entscheid mit 28 zu 8 Stimmen ohne Enthaltungen. Der Nationalrat hatte die parlamentarische Initiative von Nationalrat Erich Hess (SVP) in der Frühjahrssession vor einem Jahr gutgeheissen. Nun ist die Idee vom Tisch. Somit bleiben die steuerbegünstigten maximalen Einzahlungen in die 3. Säule bei aktuell 7056 Franken für Arbeitnehmende, die eine 2. Säule haben, und für Selbständige bei 35280 Franken.

Anreiz für mehr Alterssparen

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hätten nach dem Willen von Hess künftig bis zu 15000 Franken im Jahr einzahlen und dafür einen Steuerabzug geltend machen können. Für selbstständige Erwerbstätige ohne Pensionskasse wollte Hess den Maximalbetrag auf 45000 Franken pro Jahr erhöhen. Er argumentierte in der Begründung des Vorstosses, der Staat habe ein Interesse daran, dass privat für das Alter gespart werde. Dadurch werde das Schweizer Rentensystem insgesamt gestärkt.

Die Mehrheit der vorberatenden Kommission wandte dagegen ein, von einem höheren Maximalbetrag würden vor allem Menschen mit hohen Einkommen profitieren. Schon heute zahlten nur etwa 10% der Bevölkerung jährlich den Maximalbetrag ein. Zudem würde eine Erhöhung der Maximalbeträge erhebliche Steuerausfälle nach sich ziehen. (sda/gg)

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