Die grosse Überraschung, die keine ist
Die grösste Überraschung der Demografie ist nicht die Entwicklung selbst – sondern dass wir immer noch überrascht tun.
Die grösste Überraschung der Demografie ist nicht die Entwicklung selbst – sondern dass wir immer noch überrascht tun.
Teilzeit, Erwerbsunterbrüche und individuelle Lebensentwürfe stellen die berufliche Vorsorge vor Herausforderungen. Lukas Müller-Brunner erklärt, warum das System dennoch funktioniert, wo Eigenverantwortung gefragt ist und weshalb Kommunikation und Verständnis entscheidend für die Zukunft der 2. Säule sind.
Die Schweizer Pensionskassen haben im vergangenen Jahr dank der starken Entwicklung an den Finanzmärkten eine rekordhohe Verzinsung der Altersguthaben erzielt. Dabei waren die Unterschiede zwischen den einzelnen Kassen gross. Sie betrugen teils mehr als 7 Prozentpunkte.
Die Schweizer Pensionskassen haben 2025 dank guter Renditen ihre Reserven aufstocken und höhere Deckungsgrade erzielen können. Für das laufende Jahr jedoch kann aufgrund der unsicheren Marktlage und wirtschaftlicher Turbulenzen keine Prognose abgegeben werden.
Das Jahr 2025 war für die Schweizer Pensionskassen ein gutes Anlagejahr. Das Vorsorgekapital wurde laut dem Pensionskassenberater Complementa so hoch verzinst wie seit 25 Jahren nicht mehr.
Daniel Lampart wird den Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) nach 20 Jahren Tätigkeit per Ende 2026 verlassen.
Der Kapitalbezug ist in der 2. Säule bei den angehenden Pensionären beliebter als die Rente. Eine Umfrage der Züricher Kantonalbank beleuchtet die Beweggründe. Im Fokus stehen finanzielle Flexibilität und Vorteile beim Vererben.
Cédric Deprez hat am 1. März 2026 die Führung des Bereichs Berufliche Vorsorge bei Kessler in Zürich übernommen. Denan Handanagic wurde gleichzeitig zum Teamleiter ernannt.
In der 2. Säule treffen drei zentrale Player aufeinander: Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Vorsorgeeinrichtung (VE). Allen kommt eine eigene Rolle zu. Der Arbeitgeber hat drei wesentliche Pflichten: Er muss für einen Anschluss an eine VE sorgen, die Arbeitnehmer versichern und Beiträge leisten.
Eine drohende Unterdeckung bei einer rentnerlastigen Pensionskasse fordert nicht nur den Stiftungsrat. Auch der Arbeitgeber rückt in einem solchen Fall in den Fokus, weil die Sanierung einer rentnerlastigen Vorsorgeeinrichtung existenzielle Fragen für ihn aufwerfen kann.
Die Beiträge zur beruflichen Vorsorge sind ein wesentlicher Lohnbestandteil. Während Unternehmen in Boni, Homeoffice oder Mobilitätsangebote investieren, spielen die Pensionskassenleistungen für die Mitarbeitenden oft keine entscheidende Rolle. Dabei bieten sie beträchtliches Differenzierungspotenzial. Wer seine Vorsorgelösung bewusst gestaltet und verständlich kommuniziert, stärkt seine Position im Wettbewerb um Fachkräfte.
Für die Stabilität der Altersvorsorge und insbesondere die berufliche Vorsorge spielen die Arbeitgeber eine tragende Rolle.
Unternehmen müssen ihre Mitarbeitenden in der beruflichen Vorsorge versichern. Diese Pflicht ist mit Risiken, aber auch Freiheiten und Chancen verbunden.
Die Wahl der Vorsorgelösung ist für Arbeitgebende mehr als eine Pflichtübung. Sie ist ein Ausdruck von Unternehmenskultur, Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Verantwortung. Unternehmen müssen sich entscheiden zwischen Kostenoptimierung und Arbeitgeberattraktivität. Unterschiede gibt es je nach Branche, Internationalität, Region, Firmengrösse, Entwicklungsstand und hierarchischer Struktur.
Mit dem digitalen Tool «Cash or Crash» des Frauendachverbands Alliance F lassen sich die finanziellen Folgen von Lebensentscheidungen und Erwerbsmodellen individuell berechnen. Zwei Jahre nach der Lancierung zeigt eine unabhängige Evalution: Das Tool hat mit 125000 Nutzerinnen und Nutzern eine Erfolgsgeschichte geschrieben.
Mathieu Erb wird neuer Vizedirektor des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) und wird die Leitung des Geschäftsfelds «AHV, Berufliche Vorsorge und EL» (ABEL) übernehmen. Er folgt auf Colette Nova, die Ende Februar in Pension gehen wird.
Natalie Rüedi ist HR-Leiterin bei Emmi und Arbeitgebervertreterin im Stiftungsrat der Emmi Vorsorgestiftung. Im Interview erklärt sie die Bedeutung der firmeneigenen Pensionskasse, wie Emmi die Mitarbeitenden auf die Pensionierung vorbereitet und wie sie ihre Doppelfunktion erlebt.
Neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehen Alleinerziehende oft auch vor finanziellen Herausforderungen: Der Vorsorgemonitor der Axa zeigt, dass sie im Vergleich zu klassischen Familien weniger Vorsorgemassnahmen treffen können. Zudem fühlen sie sich schlechter über die eigene Altersvorsorge informiert.
Die Schweizer Pensionskassen haben 2025 im Schnitt eine Nettorendite von 5.3% erzielt. Damit konnten sie laut einer Studie von Swisscanto nicht an die starke Performance des Vorjahrs anknüpfen.
Die Vorlage zur Sanierung des Bundeshaushalts, Entlastungspaket 27 oder kurz EP 27 genannt, gibt zu reden. Der Ständerat hat erste Entscheide dazu gefällt. Die Steuererhöung auf Kapitalbezügen in der 2. und 3. Säule lehnte er ab. Der Schweizerische Versicherungsverband gibt sich zufrieden.
Reicht das für die Pension angesparte Geld aus, um den Ruhestand geniessen zu können? Viele Schweizerinnen und Schweizer im Erwerbsalter sind skeptisch, wenn es um die Beantwortung dieser Frage geht. Rentnerinnen und Rentner schätzen derweil ihre finanzielle Lage zumeist positiv ein.
Die Zukunft der 2. Säule hängt massgeblich vom Vertrauen der Bevölkerung ab – und Vertrauen entsteht durch Wissen.
Die Obergrenze für von den Steuern abziehbare Einkäufe in die Pensionskassen soll sinken. Das stärke die Systemgerechtigkeit der Sozialversicherungen, schreibt der Bundesrat in der zustimmenden Antwort auf eine Motion aus der Mitte-Fraktion.
Der Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge bleibt im kommenden Jahr bei 1.25%. Zu diesem Satz müssen Vorsorgeguthaben der Versicherten im Obligatorium mindestens verzinst werden.
Wie funktionieren verschiedene Systeme der beruflichen Eingliederung von Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen? Eine Studie hat die Ausgestaltung und Wirkungsweise von Quotenmodellen und freiwilligen Modellen in sechs europäischen Ländern analysiert.
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