Die grosse Überraschung, die keine ist
Die grösste Überraschung der Demografie ist nicht die Entwicklung selbst – sondern dass wir immer noch überrascht tun.
Die grösste Überraschung der Demografie ist nicht die Entwicklung selbst – sondern dass wir immer noch überrascht tun.
Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau erreichte in der Schweiz im Jahr 2024 mit 1,29 ihren niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. In den letzten Jahren sind vor allem die Geburten von dritten Kindern zurückgegangen. Der Kinderwunsch ist ebenfalls rückläufig, wobei das Modell mit zwei Kindern für viele junge Menschen nach wie vor das Ideal darstellt.
Das Referenzszenario des Bundesamtes für Statistik (BFS) prognostiziert für die Schweiz ein Wohnbevölkerungswachstum von aktuell 9 auf 10,5 Millionen im Jahr 2055. Das Verhältnis von Personen im Rentenalter zur Erwerbsbevölkerung wird in den nächsten 30 Jahren von heute 38% auf über 50% ansteigen.
Homeoffice ist aus Bürojobs nicht mehr wegzudenken. Damit verbunden wächst generell die Flexibilität. Die grosse Herausforderung für die Wirtschaft ist aber der Arbeitskräftemangel, der nicht mehr durch Zuwanderung kompensiert werden kann. Stattdessen muss die Produktivität steigen, und dafür braucht es Investitionen in die Digitalisierung.
Mobiles Arbeiten, Teilzeit, Bogenkarriere oder Plattformarbeit. Die Arbeitswelt ist, getrieben von der Digitalisierung und der Demografie, in ständiger Veränderung. Wo Lücken in der Sozialversicherung entstehen und wie diese geschlossen werden können.
Die 2. Säule ist ein zentraler Pfeiler der Schweizer Altersvorsorge. Sie trägt wesentlich zur finanziellen Sicherheit von fast allen Schweizer Erwerbstätigen und Pensionierten bei. Deshalb muss sie sich stets an grundlegende Veränderungen wie etwa die alternde Gesellschaft oder die Umgestaltungen in der Arbeitswelt anpassen.
Die Digitalisierung ermöglicht flexiblere Arbeitsmodelle. Kommen die Sozialversicherungen da noch mit?
Seniorinnen und Senioren fühlen sich heute später alt. Der subjektiv gefühlte Beginn des «Altseins» habe sich von durchschnittlich 69 Jahren in den 1990er-Jahren auf rund 80 Jahre erhöht, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) mit.
Die immer älter werdende Bevölkerung ist laut einer neuen Studie der CSS kein relevanter Kostentreiber im Gesundheitswesen. Die steigenden Kosten seien nur zu einem Siebtel auf die Demografie zurückzuführen.
Im Jahr 2023 gingen die Lebendgeburten und die Todesfälle zurück und die durchschnittliche Anzahl Kinder pro Frau fiel auf einen historischen Tiefstand. Die Lebenserwartung erreichte ein höheres Niveau als vor der Pandemie. Zudem sank zwischen 2022 und 2023 die Zahl der Eheschliessungen und der Scheidungen.
Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz hat 2023 gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Am 31. Dezember umfasste sie etwas mehr als 8960800 Personen. Bei den Einwanderungen wurde gegenüber 2022 ein deutliches Plus verzeichnet. Der bereits 2022 beobachtete Geburtenrückgang hielt an.
Der Bundesrat hat für die Bundesverwaltung eine neue Personalstrategie verabschiedet, die bis 2027 umgesetzt werden soll. Was tut die Direktorin des Eidgenössischen Personalamts, damit diese kein Papiertiger wird? Und wie will man in Zukunft Leute begeistern, länger für das Land zu arbeiten?
Geburtenrate, Lebenserwartung und Migration beeinflussen die Finanzierung der AHV. Doch selbst wenn die für die AHV besten Szenarien eintreten sollten, bleibt eine Lücke. Um diese zu schliessen braucht es strukturelle Veränderungen.
Von Gen Z bis Babyboomer: In einem Unternehmen arbeiten oft vier oder mehr Generationen unter einem Dach. Schweizer Arbeitgeber tun sich jedoch schwer damit, ihre Zusammenarbeit zu fördern – dies zeigt eine Studie der Hochschule Luzern.Von Gen Z bis Babyboomer: In einem Unternehmen arbeiten oft vier oder mehr Generationen unter einem Dach. Schweizer Arbeitgeber tun sich jedoch schwer damit, ihre Zusammenarbeit zu fördern – dies zeigt eine Studie der Hochschule Luzern.
Der Fachkräftemangel hat sich in der Schweiz im Zuge der Coronakrise zugespitzt. Das spüren die Arbeitgeber an vorderster Front. Sie wollen das inländische Arbeitskräftepotenzial künftig besser nutzen, etwa jenes der Frauen oder der älteren Arbeitnehmenden.
Die technischen Grundlagen BVG 2020 für die Berechnung der Leistungen und der Verpflichtungen der Pensionskassen sind erschienen. Sie belegen, dass die in der schweizerischen beruflichen Vorsorge versicherten Personen immer älter werden. Die beobachtete Zunahme der Lebenserwartung ist jedoch weniger ausgeprägt als in der Vergangenheit. Gleichzeitig bestätigt sich ein Trend: Die Wahrscheinlichkeit, invalid zu werden, nimmt weiter ab. Dies zeigen die von Aon Schweiz AG und Libera AG gemeinsam erstellten technischen Grundlagen.
Die Zusammenarbeit zwischen Generationen gewinnt an Bedeutung: Demografische Entwicklung, Fachkräftemangel und technologischer Fortschritt schaffen eine Nachfrage nach Teams, in denen generationenübergreifendes Arbeiten zum Alltag gehört. Professionelles Generationen-Management schafft entsprechende Rahmenbedingungen.
Slavica Sovilj kennt als Outplacement-Beraterin und Coach die Realität des Generationen-Managements in vielen Facetten. Im Interview berichtet sie von den unterschiedlichen Wahrnehmungs- und Denkmustern und wie diese überwunden und für Unternehmen fruchtbar gemacht werden können.
Eine im Wissenschaftsmagazin «The Lancet» veröffentlichte Studie (Open Access) prognostizierte die weltweite Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2100. Die Schweiz wird im Jahr 2048 einen Höchststand mit 9.82 Millionen Menschen erreicht haben. Die weltweite Bevölkerungsspitze von 9.73 Milliarden wird für das Jahr 2064 prognostiziert.
Das Referenzszenario des Bundesamtes für Statistik (BFS) prognostiziert für die Schweiz ein Wohnbevölkerungswachstum von aktuell 9 auf 10,5 Millionen im Jahr 2055. Das Verhältnis von Personen im Rentenalter zur Erwerbsbevölkerung wird in den nächsten 30 Jahren von heute 38% auf über 50% ansteigen.
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