GAV-Löhne steigen 2026 im Schnitt um 0.5% | Penso
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GAV-Löhne steigen 2026 im Schnitt um 0.5%

Die Sozialpartner der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge in der Schweiz haben für 2026 eine durchschnittliche Erhöhung der Effektivlöhne um gerundet 0.5% beschlossen. Davon entfallen 0.3% auf individuelle und 0.2% auf kollektive Erhöhungen. Die Mindestlöhne steigen im Schnitt um 0.8%.

26.10.2026
Lesezeit: 1 min
iStock / Dilok Klaisataporn

Das zeigt die Erhebung des Bundesamts für Statistik (BFS) zu den gesamtarbeitsvertraglichen Lohnabschlüssen. Im Vorjahr betrug die Erhöhung der Effektivlöhne durchschnittlich 1.2%.

Kein Reallohnanstieg

Unter Einbezug der Teuerungsprognosen für das Jahr 2026 von plus 0.6% dürften die Reallöhne im GAV-Bereich dieses Jahr nicht ansteigen. Insgesamt sind knapp 700000 Personen von den Effektivlohnanpassungen betroffen.

Das Effektivlohnwachstum betrug im Sekundärsektor 0.2% und im Tertiärsektor 0.8%. An der Spitze der Lohnanpassungen nach Wirtschaftsabschnitt steht Verkehr und Lagerei (+1.2%), gefolgt von der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+1%).

45% der für Lohnerhöhungen bestimmten Lohnsumme seien gleichmässig an die betroffenen Personen verteilt worden. Im Sekundärsektor waren die Erhöhungen mehrheitlich kollektiv (83%), während im Tertiärsektor individuelle Erhöhungen überwogen (64%).

Die in den wichtigsten GAV festgelegten Mindestlöhne wurden 2026 um
0.8% angehoben, das Jahr zuvor waren es noch 1% gewesen. Rund 1850000 Personen seien einem GAV unterstellt, in dem Mindestlöhne vereinbart wurden.

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