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Jede sechste Mutter ist von postpartaler Depression betroffen

Weltweit erleiden Millionen von Frauen eine postpartale Depression. Sie beeinträchtigt nicht nur die Mütter, sondern wirkt sich auch negativ auf die gesunde Entwicklung des Kindes und das Wohlbefinden der ganzen Familie aus. Obwohl die postpartale Depression zunehmend Beachtung findet, wird sie nach wie vor zu selten diagnostiziert und unzureichend behandelt.

03.09.2026
Lesezeit: 1 min
iStock / KristinaGreke

Im Policy Brief Nr. 10 werfen Sonja Merten, Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Familienfragen (EKFF), und ihre Kollegin Irene Falgas Bague ein Schlaglicht auf die Problematik der postpartalen Phase. Sie nennen die häufigsten Risikofaktoren und beschreiben die Symptome einer postpartalen Depression und wie sie sich vom Baby Blues unterscheidet.

Zudem geben sie einen Überblick über die Situation in der Schweiz und sprechen Empfehlungen an die Behörden aus: landesweite Datenerhebung, systematische Früherkennung, aber auch die Stärkung der vernetzten Betreuung und die Schaffung niederschwelliger Angebote. 

Forderung nach Elternzeit

Die beiden Autorinnen sprechen sich für die Einführung einer angemessenen, für beide Elternteile gleichberechtigteren Elternzeit aus sowie eine Erwerbsausfallentschädigung von 100% des Einkommens während der gesamten Dauer des Arbeitsverbots.

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