Schweizer Psyche litt während Corona-Pandemie weniger als anderswo
Die Schweiz kam psychisch glimpflicher durch die Corona-Pandemie als andere Länder. Das Wohlbefinden sank weniger stark. Darauf deutet eine Studie von Basler Forschenden hin.
Die Schweiz kam psychisch glimpflicher durch die Corona-Pandemie als andere Länder. Das Wohlbefinden sank weniger stark. Darauf deutet eine Studie von Basler Forschenden hin.
Psychische Belastungen entwickeln sich zunehmend zu einem der grössten Risiken für die Arbeitswelt, mit spürbaren Folgen für Mitarbeitende, Unternehmen und die Volkswirtschaft. Während Unterstützung oft zu spät greift, gewinnt frühe, niederschwellige Hilfe an entscheidender Bedeutung. Hier kommt Mental-Health-Chatbot «Ella» zum Zug.
Das Buch «Mental Health at Work: Wie wir unsere beste Arbeit machen und dabei gesund bleiben» von Nora Dietrich zeigt, wie mentale Gesundheit im Arbeitsleben umgesetzt werden kann. Die Psychotherapeutin plädiert dafür, Belastungen ernst zu nehmen und rechtzeitig Unterstützung zu suchen. Das lohnt sich nicht nur für Betroffene, sondern auch für deren Arbeitgeber.
Zeitdruck, Schichtarbeit und fehlende Erholung sind für viele Frontline-Mitarbeitende Realität. Wie lassen sich diese Belastungen frühzeitig erkennen, bevor sie Leistung und Gesundheit beeinträchtigen? Health-Analytics-Dashboards schaffen mehr Klarheit.
Mehr Überstunden und Belastung weit über die Arbeitszeit hinaus: Für Schweizer Angestellte nimmt die Schwierigkeit zu, sich von der Arbeit abzugrenzen, heisst es im «Barometer gute Arbeit» im Auftrag des Gewerkschaftsdachverbands Travailsuisse. Insgesamt blieb die Arbeitsqualität hierzulande aber stabil.
60% der Schweizer Bevölkerung halten es für wichtig, sich um ihre psychische Gesundheit zu kümmern. Dennoch wisse nur die Hälfte der Menschen, was sie unternehmen können, um ihre psychische Gesundheit zu stärken, wie eine Befragung zeigt.
Frauen haben einer aktuellen Studie zufolge ein genetisch bedingt höheres Risiko, an einer klinischen Depression zu erkranken als Männer. Depressive Frauen wiesen demnach fast doppelt so viele mit Depressionen in Zusammenhang stehende genetische «Marker» auf wie erkrankte Männer.
Wer zu viel vor dem Bildschirm hängt, wird unkonzentriert, träge und teils sogar depressiv. Oder? Mit Blick auf Kinder und Jugendliche werden diese Wirkungen gerade in Bezug auf soziale Medien, derzeit viel diskutiert. Was dabei selten im Fokus ist: Wie sieht es eigentlich bei Älteren aus? Die Studienlage zum Thema ist rar. Es gibt aber einige Hinweise.
Ein bekanntes Sprichwort besagt: «Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.» Wissenschaftler aus Bielefeld und Warwick haben das Phänomen nun überprüft. Es geht um alle koffeinhaltigen Getränke.
Die zufriedensten Pensionierten Europas leben laut einer Studie in der Schweiz. 80% der 65- bis 80-Jährigen sind hierzulande mit ihrem jetzigen Leben sehr zufrieden. Entscheidende Faktoren sind das Einkommen und die Gesundheit.
61% der Lernenden erlebten während der Berufslehre psychische Probleme. Diese reichen von negativen Gedanken und Gefühlen bis hin zu psychischen Krisen und Krankheiten, wie eine Befragung von rund 45000 Lernenden zeigt. Zur Entlastung fordert der SGB acht Wochen Ferien für Lernende.
Jede vierte Person in der Schweiz fühlt sich häufig oder fast immer gestresst. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 40%. Das geht aus der von der Krankenversicherung Sanitas finanzierten «Health Forecast»-Studie hervor.
Homeoffice reduziert Stress und Erschöpfung. Das zeigt eine Studie des deutschen AGV Banken. Die Mischung aus Tätigkeit im Büro und mobiler Arbeit sei effizient, verbessere die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und halte Beschäftigte fit und motiviert.
Die Zahl der IV-Neurenten steigt – und das seit Jahren. Eine neue Studie zeigt: Der Trend wird sich fortsetzen, wenn nicht gezielt gegengesteuert wird. Welche Ursachen dahinterstecken und wie Pensionskassen zur Prävention beitragen können, erfahren Sie in dieser Analyse.
Zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung sorgen sich im Zusammenhang mit der Digitalisierung um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das geht aus dem diesjährigen «Mobiliar Digitalbarometer» hervor, dessen diesjähriger Schwerpunkt auf der mentalen Gesundheit in der digitalen Welt liegt.
55% der Frauen und 44% der Männer leben mit einer chronischen Krankheit. Zudem sind 52% der Männer übergewichtig oder adipös, bei den Frauen sind es 34%. Diese Ergebnisse ergab die Auswertung der Gesundheitsbefragung nach Geschlecht.
Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung fühlt sich gesund und ist mit ihrem Leben zufrieden. Doch insbesondere Frauen und jungen Menschen geht es psychisch und körperlich vergleichsweise schlecht, sie sind häufig gestresst und fühlen sich einsam.
Die von Angestellte Schweiz und WorkMed entwickelte Webanwendung «Etwastun?!» wird um eine digitale Begleiterin namens «Ella» erweitert. Sie basiert auf Künstlicher Intelligenz (KI) und unterstützt Nutzende dabei, über mentale Herausforderungen am Arbeitsplatz zu sprechen.
Rund 71% der Betriebe mit 10 oder mehr Mitarbeitenden setzen BGM um, bei Betrieben ab 50 Mitarbeitenden sind es sogar 75%. Dies zeigt das aktuelle Monitoring Verbreitung BGM 2024. Besonders im Fokus steht dabei das zunehmende Bewusstsein für Stress und psychische Gesundheit.
Die Stimmung unter den Beschäftigten in der Schweiz sinkt immer tiefer. Mit 45% ist nicht mal mehr die Hälfte zufrieden und zuversichtlich mit dem eigenen Leben.
Immer mehr junge Menschen erhalten eine IV-Rente, vor allem wegen psychischer Erkrankungen. Im Kanton Zürich haben sich die Fälle seit 2015 fast verdoppelt. Die Sozialversicherungsanstalt Zürich zeigt sich besorgt.
Die IV-Stellen-Konferenz (IVSK) hat ihren Jahresbericht 2024 veröffentlicht. Darin zieht der Fachverband der IV-Stellen Bilanz und blickt in die Zukunft, wobei insbesondere die starke Zunahme von jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen Sorgen bereiten.
Bund und Travailsuisse vereinbaren Massnahmen zur Sensibilisierung und Schulung für psychische Risiken am Arbeitsplatz. Bereits Ende 2022 wurde mit dem Schweizerischen Arbeitgeberverband eine ähnliche Vereinbarung abgeschlossen.
Eine internationale Studie offenbart alarmierende Trends in Bezug auf Stress und Konflikte am Arbeitsplatz.
Einen Aspekt dieser besonderen Art von Arbeitsunfähigkeit hat das Bundesgericht geklärt. Doch gibt es noch weitere Aspekte, die zu berücksichtigen sind.
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