Start-ups sollen Arbeit flexibler organisieren können | Penso
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Start-ups sollen Arbeit flexibler organisieren können

Der Bundesrat hat an neue Sonderbestimmungen für Start-ups und bestimmte von diesen beschäftigte Arbeitnehmende verabschiedet. Damit gewährt er ihnen mehr Flexibilität bei der Organisation der Arbeitszeit. Die neuen Bestimmungen treten am 1. Dezember in Kraft.

28.10.2026
Lesezeit: 1 min
iStock / RomoloTavani

Start-ups schaffen Arbeitsplätze und tragen dank ihrer innovativen Ideen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Schweiz bei, schreibt der Bundesrat.

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Nationalrats hat den Bundesrat im Rahmen der Prüfung des Vorentwurfs zur parlamentarischen Initiative 16.442 gebeten, diese Initiative auf Verordnungsstufe umzusetzen. Der Bundesrat kommt dieser Bitte nach und revidiert die Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz (ArGV 2).

Die Änderung der ArGV 2 sieht gezielte Ausnahmen von den allgemeinen Arbeits- und Ruhezeitvorschriften vor, sofern mehrere Voraussetzungen erfüllt sind. Sie gilt für in Start-ups beschäftigte Arbeitnehmende, die

  • über spezifische Fähigkeiten verfügen,
  • bei ihrer Arbeit grosse Autonomie geniessen und
  • über einen Mitarbeiterbeteiligungsplan am Kapital des Unternehmens beteiligt sind.

Zudem müssen diese Arbeitnehmenden in spezifischen zeitlich befristeten Projekten tätig sein.

Diese neuen Bestimmungen wurden im Rahmen von mehreren Rundtischgesprächen mit den Sozialpartnern ausgearbeitet und in der Vernehmlassung mit grosser Mehrheit begrüsst. Die Änderung tritt am 1. Dezember 2026 in Kraft.

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