Kolumne: Pflege als Geschäftsmodell
Die Schweiz verlagert ihre Fürsorge auf Anbieter mit Businessplänen. Ein stiller Systemwechsel: von solidarischer Pflege zu Pflegeökonomie.
Die Schweiz verlagert ihre Fürsorge auf Anbieter mit Businessplänen. Ein stiller Systemwechsel: von solidarischer Pflege zu Pflegeökonomie.
«Stabilisieren» und «Modernisieren» sind die neuen Schlagworte der Reform AHV 2030. Mit Blick auf die bevorstehende Geldlücke handelt es sich primär um eine Finanzierungsrevision, die uns bald schmackhaft gemacht werden soll. Während ein höheres Referenzalter ausgeklammert wird, soll wacker länger gearbeitet werden. Die zusätzlichen Einnahmen werden alle belasten.
Gratis ist das Rundumversorgungspaket nicht – jährliche Prämienerhöhungen sind die Quittung.
Selber Verantwortung übernehmen? Gar noch eine Rücklage für schwierige Zeiten machen? Das ist nicht mehr en vogue.
Die Sozialversicherungen sollen uns - solidarisch finanziert - vor den finanziellen Folgen grosser Risiken bewahren. Die Regulierung bietet Stoff für politische Diskussionen. Beatrix Bock, Präsidentin des SVS Nord-Ostschweiz, mahnt zu Zurückhaltung bei Versprechen auf Wählerfang.
Im UVG kennen wir umfangreiche Koordinationsregeln mit anderen Sozialversicherungen. Dabei werden Leistungen ausschliesslich erbracht oder mit anderen Leistungen kumuliert. Bei Kumulation wird die Überentschädigungsgrenze angewendet.
Kurze und knappe Informationen zur Unterstellung von speziellen Arbeitsformen, wie Homeoffice im In- und Ausland, Anstellung bei mehreren Arbeitgebern oder Geschäftsreisen und Entsendungen.
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