Schweizer Bankpersonalverband fordert 5% mehr Lohn
Der Schweizer Bankpersonalverband (SPBV) hat für alle Bankangestellten 5% mehr Lohn für 2024 gefordert. Damit soll die Teuerung mehr als ausgeglichen werden.
Noch im Jahr 2016 hätten 91.5% aller 25-Jährigen einen Abschluss auf der Sekundarstufe II erreicht, teilten der Bund und die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) mit. Das heisse aber auch, dass diese Quote auf einem seit Jahren stabil hohen Niveau verbleibe.
Das sei mit Blick auf die Arbeitsmarktfähigkeit der 25-Jährigen wichtig. Unter dem Titel Sekundarstufe II werden in der Schweiz nachobligatorische Bildungsgänge wie gymnasiale Maturitätsschulen, Fachmittelschulen und berufsbildende Ausbildungsgänge zusammengefasst. Seit dem Jahr 2010 erarbeitet die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) alle vier Jahre einen Bildungsbericht Schweiz.
Noch nicht zufrieden sind Bund und Kantone auch mit der Zahl der Studienabbrüche. Aktuell verharre die Quote auf konstant hohem Niveau. Rund 24% der Studienanfängerinnen und -anfänger erreichten bis acht Jahre nach Beginn keinen Bachelorabschluss an einer universitären Hochschule.
Auch bei den Lehrvertragsauflösungen liegt die Quote hoch: Laut einer Stellungnahme des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB) löse ein Viertel der Lernenden den Lehrvertrag vorzeitig auf. Nach der Auflösung würden 20% nicht wieder einsteigen. Damit zeige sich ein Qualitätsproblem - in den Augen des SGB könne der Mythos der «perfekten Berufsbildung» der Realität nicht standhalten.
Der SGB forderte deshalb konkrete Verbesserungen für Lernende: Dazu gehörten mehr Ferien sowie ein besserer Gesundheitsschutz. Ausserdem sollen die Löhne von Ausgebildeten nicht weniger als 5000 Franken betragen. Er möchte Lehrbetriebe stärker in die Pflicht nehmen: Gemäss SGB braucht es verbindliche Mindeststandards und Kontrollen sowie Massnahmen, damit genügend Lehrstellen angeboten werden. (sda)
Der Schweizer Bankpersonalverband (SPBV) hat für alle Bankangestellten 5% mehr Lohn für 2024 gefordert. Damit soll die Teuerung mehr als ausgeglichen werden.
Beim Fachkräftemangel hat sich die Lage in der Schweiz wegen der trüberen Konjunktur deutlich entspannt. Dies gilt vor allem für den IT-Sektor.
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