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Fast 3 Mio. Menschen sterben weltweit bei der Arbeit

Dienstag, 14. Juni 2022
An einer Tagung der Internationalen Arbeitskonferenz (IAK) hat sich die Schweiz mit dem Thema gesunde Arbeitswelt befasst. Die IAK verabschiedete eine Resolution zur Aufnahme der sicheren und gesunden Arbeitsumwelt in das IAO-Regelwerk der grundlegenden Prinzipien und Rechte, wie das Seco mitteilte.

Die Schweiz habe sich zudem an der ersten Diskussion über eine Empfehlung für Berufslehren beteiligt. Im Komitee zur Anwendung der IAO-Übereinkommen, das 22 Länderfälle behandelte, äusserte sich die Schweiz laut Mitteilung zu Fällen von Kinderarbeit, eingeschränkter Gewerkschaftsfreiheit und Diskriminierung ethnischer Minderheiten.

Gesundheit und Sicherheit im Job wurden von der Internationalen Arbeitsorganisation zu einem weltweiten Grundrecht von Arbeitnehmern erklärt. Die «historische Entscheidung» wurde von der Uno-Sonderorganisation per Twitter verkündet. Alle 187 Mitgliedstaaten müssten nun dafür sorgen, dass «das Grundrecht auf ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld» gewährleistet wird.

Jährlich sterben laut der Organisation weltweit fast 3 Mio. Menschen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit. Zu den von der Uno-Sonderorganisation bereits zuvor verabschiedeten Grundrechten zählen unter anderem das Verbot aller Form von Zwangsarbeit und Kinderarbeit sowie von Diskriminierung am Arbeitsplatz. Die nun vorgenommene Erweiterung der Grundrechte um ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld war von Gewerkschaften seit langem gefordert worden. (sda afp)

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