Mehrheit versteht 2. Säule nicht
Ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung versteht die Funktionsweise der beruflichen Vorsorge kaum. Das zeigt eine Umfrage von Raiffeisen. Demnach überfordert die Komplexität der 2. Säule viele.
Ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung versteht die Funktionsweise der beruflichen Vorsorge kaum. Das zeigt eine Umfrage von Raiffeisen. Demnach überfordert die Komplexität der 2. Säule viele.
Versicherte sollen ihre Dossiers von AHV und IV künftig digital einsehen können. Zum Beispiel können sie so ihre AHV-Rente provisorisch berechnen lassen. Oder sie können überprüfen, ob sie Beitragslücken haben und ob ihre Arbeitgeber die Beiträge ans Sozialwerk korrekt überwiesen haben.
Die 13. AHV-Rente soll allein mit einer höheren Mehrwertsteuer und ohne Lohnbeiträge finanziert werden. So hat es der Nationalrat entschieden. In trockenen Tüchern ist aber noch nichts, denn die Positionen beider Räte liegen weit auseinander.
Das Parlament verbessert den Versicherungsschutz für vor dem Versicherungsalter Verunfallte. Bei Rückfällen und Spätfolgen haben auch sie Anspruch auf Taggelder. Der Ständerat hiess eine Änderung des Unfallversicherungsgesetzes gut.
Nach einem Gesamtverlust von 1.2 Mrd. Franken in 2023 erzielten die Krankenkassen 2024 einen Gewinn von 400 Mio. Franken, der in die Reserven zurückgeführt wurde. Da die Gesundheitskosten jedoch auch 2025 weiter stark ansteigen (+4.7% im 1. Halbjahr), dürften die Prämien in 2026 um rund 5% erhöht werden.
Pensionierte Ehepaare sollen künftig zwei ganze AHV-Renten erhalten und nicht mehr höchstens das Anderthalbfache der Maximalrente. Damit will die zuständige Nationalratskommission das Anliegen der Initiative gegen die AHV-Heiratsstrafe aufnehmen und die AHV zeitgemässer machen.
Der Bundesrat ist bereit, die Erwerbsersatz-Entschädigung für den Dienst in der Armee zu überprüfen und falls nötig anzupassen. Er beantragt ein Ja zu einer Motion aus der FDP-Fraktion, die eine Korrektur namentlich zu Gunsten von Frauen beim Militär verlangt.
Die Vorsorgeguthaben der beruflichen Vorsorge sollen weiterhin zu mindestens 1.25% verzinst werden. Das empfiehlt die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) dem Bundesrat.
Schweizerinnen und Schweizer sind in der Altersvorsorge für die Umsetzung neuer Lösungsansätze bereit. Eine Mehrheit bevorzugt etwa ein flexibles Rentenalter sowie eine stärkere Kapitaldeckung in der AHV.
Schweizerinnen und Schweizer sind eher dazu bereit, länger zu arbeiten, als in der Altersvorsorge Leistungskürzungen hinnehmen zu müssen. Das zeigt eine Umfrage, die im Juli im Auftrag des Krankenversicherers Groupe Mutuel und der Zeitung «Le Temps» durchgeführt wurde.
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