Deutlich weniger Velounfälle im 2021
Die vielen Velounfälle im Jahr 2020 scheinen eine Ausnahme gewesen zu sein. 2021 ging die Zahl der Fahrradunfälle um 17% zurück und pendelte sich wieder auf dem Niveau von 2019 ein.
Zwischen 2008 und 2012 waren es noch deren 17400 Unfälle, wie die Suva mitteilt. Das zeigte eine Auswertung der Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherungen UVG (SSUV). Um kurzfristigen Schwankungen Rechnung zu tragen, vergleicht die Suva Durchschnittswerte über mehrere Jahre.
Ausschlaggebend für die zunehmende Anzahl der Unfälle ist laut der Mitteilung grundsätzlich, dass mehr Menschen über einen längeren Zeitraum mit dem Velo unterwegs waren. Dabei würden Faktoren wie das milde Wetter, verändertes Freizeitverhalten oder die vermehrte Nutzung des Velos als Transportmittel eine Rolle spielen.
Am stärksten war der Anstieg der Unfälle bei 55- bis 64-Jährigen. Mit 4700 Unfällen verzeichnete die SSUV zwischen 2018 und 2022 eine fast doppelt so hohe Anzahl wie noch 10 Jahre zuvor. Immer mehr Menschen dieser Altersgruppe würden regelmässig Velo fahren. Vier von fünf Velounfällen sind Selbstunfälle. Die Suva verwies auf eine Erhebung aus dem Jahr 2023, wonach ein Fünftel aller Velofahrerinnen und -fahrer während der Fahrt abgelenkt sei. Gemäss der Studie ist fehlende Aufmerksamkeit einer der Hauptrisikofaktoren für Velounfälle.
Die vielen Velounfälle im Jahr 2020 scheinen eine Ausnahme gewesen zu sein. 2021 ging die Zahl der Fahrradunfälle um 17% zurück und pendelte sich wieder auf dem Niveau von 2019 ein.
Die IV-Stellen-Konferenz (IVSK) hat ihren Jahresbericht 2024 veröffentlicht. Darin zieht der Fachverband der IV-Stellen Bilanz und blickt in die Zukunft, wobei insbesondere die starke Zunahme von jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen Sorgen bereiten.
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