Suva kann Prämien 2027 auf tiefem Niveau halten
Die Suva senkt die Prämien im nächsten Jahr in der Berufsunfallversicherung um 0.8% und in der Nichtberufsunfallversicherung um 0.7%. Die Prämien blieben damit auf historischem tiefem Niveau.
Die Suva senkt die Prämien im nächsten Jahr in der Berufsunfallversicherung um 0.8% und in der Nichtberufsunfallversicherung um 0.7%. Die Prämien blieben damit auf historischem tiefem Niveau.
Victor Martinez übernimmt am 1. November 2026 die Leitung der Abteilung Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz der Suva. Der 52-Jährige verfügt über langjährige Erfahrung in der Prävention und wechselt von der Schindler Aufzüge AG zur Suva. Dort verantwortet er derzeit als Head Employee Safety Schweiz die Sicherheit der Mitarbeitenden auf nationaler Ebene.
Die Suva hat im Jahr 2025 durch die Bekämpfung von Versicherungsmissbrauch 43.7 Mio. Franken eingespart. Das ist eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig verändern neue Technologien wie Künstliche Intelligenz die Betrugsversuche.
Die Suva hat 2025 über 480000 Unfälle und Berufskrankheiten registriert. Dies entspricht einer Zunahme von 1.9% gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg ist auf mehr Unfälle in der Freizeit zurückzuführen, während die Berufsunfälle leicht sanken.
In der Schweiz werden immer mehr Menschen von Zecken gestochen. Für das Jahr 2025 verzeichnete die Suva nach einer Hochrechnung knapp 18000 Fälle.
Opfer von sexuellen Übergriffen, sexueller Nötigung und Vergewaltigungen sollen von der Unfallversicherung für gesundheitlich bedingte Kosten immer entschädigt werden müssen. Heute entsprechen bestimmte Übergriffe nicht der rechtlichen Definition eines Unfalls, und Opfer erhalten nichts.
Bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt Suva steht ein Wechsel an der Spitze der Geschäftsleitung bevor. Felix Weber wird die Suva im Februar 2027 verlassen. Seine Nachfolge übernimmt ab dem 1. Januar 2027 Daniel Roscher.
Schlafprobleme sind weit verbreitet: Jede dritte Person schläft schlecht, jede zehnte leidet an einer chronischen Schlafstörung (Insomnie). Die Folgen zeigen sich auch am Arbeitsplatz. Zum «World Sleep Day» am 13. März rückt die Suva Schlaf als wichtigen Sicherheitsfaktor in den Fokus.
Der neue Finanzchef der Suva heisst Alexander Kohler. Er ist bereits seit 2020 bei der Versicherungsanstalt tätig und übernimmt am 1. Juli die Nachfolge des abtretenden Hubert Niggli.
Künftig sollen sich mehr Selbstständige freiwillig gegen Unfälle versichern können. Der Bundesrat will die Eintrittsschwelle senken. Profitieren sollen davon insbesondere Menschen mit tiefen Einkommen und Frauen.
Die Suva verzeichnet wieder so viele Ski- und Snowboardunfälle wie vor der Corona-Pandemie. 18% davon geschehen im Ausland, was für die Verunfallten teuer werden kann.
Es ist nicht nur die AHV, die Hinterlassenenleistungen ausrichtet. Auch die berufliche Vorsorge sowie die Unfall- und die Militärversicherung kennen entsprechende Leistungen. Gestritten darüber, wie der Anspruch auf Witwen- und Witwerrenten künftig ausgestaltet werden soll, wird nur in Bezug auf die AHV. Was derzeit gilt und was bezüglich Gleichbehandlung von Witwen und Witwern für Vorkehrungen getroffen werden, wird hier aufgezeigt.
Der Bundesrat hat das Inkrafttreten der Änderung des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) bestimmt, die es der Suva ermöglicht, die Stiftung Entschädigungsfonds für Asbestopfer (Stiftung EFA) finanziell zu unterstützen. Nur die Ertragsüberschüsse aus der Versicherung gegen Berufsunfälle und Berufskrankheiten dürfen ab Januar 2026 dafür aufgewendet werden.
Wie funktionieren verschiedene Systeme der beruflichen Eingliederung von Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen? Eine Studie hat die Ausgestaltung und Wirkungsweise von Quotenmodellen und freiwilligen Modellen in sechs europäischen Ländern analysiert.
Im Jahr 2024 zahlte die Suva knapp 1.3 Mrd. Franken für medizinische und therapeutische Leistungen und überprüfte 2.7 Millionen Arzt- und Spitalrechnungen. 75% der Rechnungen wurden automatisch verarbeitet. 12.5% der Rechnungen wiesen Fehler oder Ungenauigkeiten auf und wurden zurückgewiesen. Dadurch konnten 124 Mio. Franken an Heilkosten eingespart werden. Dieser Betrag kommt den Suva-Versicherten in Form von tieferen Prämien zugute.
Das Parlament verbessert den Versicherungsschutz für vor dem Versicherungsalter Verunfallte. Bei Rückfällen und Spätfolgen haben auch sie Anspruch auf Taggelder. Der Ständerat hiess eine Änderung des Unfallversicherungsgesetzes gut.
Im Kanton St. Gallen wird 15 Personen gewerbsmässiger Betrug und Geldwäscherei vorgeworfen. Sie sollen Arbeitsunfälle vorgetäuscht und von Unfallversicherungen Taggelder in der Höhe von 575000 Franken erschlichen haben.
Im letzten Jahr wurden der Suva über 495 000 Unfälle gemeldet. 28 000 davon waren schwere Fälle mit einem längeren Arbeitsausfall. Erfreulicherweise gelingt 90 Prozent der Betroffenen die Rückkehr in den Job. Wichtig für diesen Erfolg ist die Unterstützung des persönlichen Umfelds, das Engagement der Arbeitgebenden und gezielte Massnahmen der Suva.
Viele Unternehmen möchten ihre Mitarbeitenden gut absichern und den Betrieb vor hohen Kosten schützen. Die Herausforderung ist, den passenden Versicherungsschutz bei Unfall und Krankheit zu finden. Helfen soll dabei eine Marktanalyse des VZ Vermögenszentrums für Krankentaggeld- und Unfallversicherungen.
Im Jahr 2024 ist die Anzahl der Beruf- und Nichtberufsunfälle sowie der Berufskrankheiten leicht angestiegen, getrieben durch mehr Unfälle in der Freizeit. Während der Arbeit dagegen ereigneten sich weniger Unfälle als im Vorjahr.
Die Suva senkt die Prämien im kommenden Jahr auf einen Tiefstwert. Sie sollen 2026 gut 1.8% der Lohnsumme der Betriebe betragen.
In der Schweiz verbessert sich die finanzielle Unterstützung von krebskranken Asbest-Opfern. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat einer Vorlage zugestimmt, die Beiträge der Schweizerischen Unfallversicherung Suva an einen Entschädigungsfonds ermöglicht.
Arbeitsunfähigkeiten stellen Unternehmen vor Herausforderungen und verursachen hohe Kosten. Umso wichtiger ist es, Mitarbeitende mit gesundheitlichen Einschränkungen im Arbeitsprozess zu halten oder ihre rasche Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Hier setzt «reWork Profil» an. Das branchenspezifische Online-Tool steht ab sofort für KMU kostenlos zur Verfügung.
Die Suva hat im vergangenen Jahr durch Missbrauchsbekämpfung rund 31.2 Mio. Franken eingespart. Das ist die zweithöchste Einsparung seit Einführung der Massnahmen im Jahr 2007.
Die Ombudsstelle der Privatversicherungen und der Suva hat vergangenes Jahr 8,9 Prozent mehr Anliegen und Beschwerden bearbeitet als noch im Jahr zuvor. Gut 3100 Anfragen fielen 2024 in die Zuständigkeit der Stelle.
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