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2024 verunfallten mehr Menschen in der Freizeit als im Vorjahr

Im vergangenen Jahr sind in der Freizeit mehr Menschen verunfallt als im Jahr zuvor. Der Suva wurden rund 298000 Freizeitunfälle gemeldet, 2.2% mehr. Die meisten Verletzungen gab es im Fussball.

11.02.2025
Lesezeit: 1 min
iStock / skynesher

29000 Personen verletzten sich beim Fussballspielen, wie die Suva schreibt. Das sind 26% aller Sportunfälle. Es folgen Unfälle beim Skifahren (13%) und Biken/Mountainbiken (4.6%). Die Zahl der Freizeitunfälle nehme zu, weil die Menschen heute mehr Zeit in ihre aktive Freizeit und in Outdoor-Aktivitäten investierten, erklärt Suva-Statistiker Alois Fässler in der Mitteilung.

Bei den Männern entspricht die Reihenfolge der häufigsten Sportunfälle dem Gesamtergebnis: Fussball (31%), Skifahren (11%) und Biken (5%). Bei den Frauen gibt es die meisten Unfälle beim Skifahren (19%), Bergwandern (8%) und Fussballspielen (7%).

Weniger Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten

Insgesamt meldeten Suva-Versicherte im vergangenen Jahr rund 495000 Unfälle und Berufskrankheiten. Der Unterschied zum Vorjahr ist mit einer gesamthaften Zunahme von 0.2% gering. Rückläufig waren die Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten. Diese gingen um 3.7% auf knapp 180000 Fälle zurück. Dieser Rückgang sei erfreulich, lässt sich Fässler zitieren. Er sei auf kontinuierliche Präventionsarbeit zurückzuführen oder weil es weniger Arbeitsplätze mit hohem Unfallrisiko gebe, etwa durch zunehmend automatisierte Abläufe.

Früher hätten Arbeitsunfälle den grössten Teil der gemeldeten Unfälle ausgemacht. Seit Anfang der 1990er-Jahre gebe es nun deutlich mehr Unfälle in der Freizeit als im Beruf. Im vergangenen Jahr sei das Verhältnis bei 62 zu 38% gewesen.

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