Neue Strategie für öffentliche Arbeitsvermittlung | Penso
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Neue Strategie für öffentliche Arbeitsvermittlung

Seit der Gründung der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) hat sich die Arbeitswelt und damit auch das Umfeld der öffentlichen Arbeitsvermittlung (öAV) stark verändert. Um den neuen Bedürfnissen von Stellensuchenden und Arbeitgebern gerecht zu werden, hat die AK ALV mit der «Strategie öAV 2030» ein prägnantes und motivierendes Zielbild mit drei Wirkungsbereichen verabschiedet.

15.09.2023
Lesezeit: 1 min
zVg

«Das Rekrutierungsverhalten und die Erwartungen von Arbeitgebern an die öffentliche Arbeitsvermittlung (öAV) haben sich in den letzten Jahren gewandelt», schreibt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Und auch die Bedürfnisse der Stellensuchenden seien vielseitiger und vielschichtiger geworden. Entsprechend müsse die öAV ihre Leistungen laufend an die sich verändernden arbeitsmarktlichen und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen anpassen. Auch grosse Trends wie die digitale Transformation, die demografische Entwicklung oder die Zuwanderung wirkten sich auf die öAV aus.

Ein Projektteam bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der kantonalen Arbeitsmarktbehörden sowie des Seco hat gemeinsam die zentralen Elemente der «Strategie öAV 2030» erarbeitet. Darin werden die Mission und die Vision der öAV für den Zeitraum bis 2030 ausformuliert. Die Strategie fokussiert auf drei Wirkungsbereiche:

  • Arbeitsmarktkenntnisse gezielt ausbauen und wirksame Vermittlung anbieten,
  • Persönliche Beratung der Stellensuchenden ins Zentrum stellen, individualisieren und professionalisieren und
  • Integrierte, durchgängige digitale Lösungen anbieten.

Zu jedem der drei Wirkungsbereiche hat die Aufsichtskommission für den Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung (AK ALV) je vier strategische Ziele verabschiedet und legt damit die Prioritäten fest, die es in den nächsten sieben Jahren mit konkreten Projekten und Massnahmen umzusetzen gilt.

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