KI setzt Einsteigerjobs unter Druck
Künstliche Intelligenz verändert den Schweizer Arbeitsmarkt deutlich. Besonders Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in digitalen Wissens- und Bürojobs bekommen den Wandel laut einer Studie zu spüren.
Künstliche Intelligenz verändert den Schweizer Arbeitsmarkt deutlich. Besonders Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in digitalen Wissens- und Bürojobs bekommen den Wandel laut einer Studie zu spüren.
Jérôme Cosandey leitet seit Mai 2025 die Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Im Interview erklärt er, wie die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist, wie Künstliche Intelligenz (KI) und die Pensionierung der Babyboomer den Arbeitsmarkt verändern und warum Weiterbildung für alle unverzichtbar ist.
Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich im April gegenüber dem Vormonat um 2.3% auf 142902. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 9.8%). Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0.1 Prozenpunkte auf 3%.
Bundespräsident Guy Parmelin hat Jérôme Cosandey zum stellvertretenden Direktor des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) ernannt. Der Leiter der Direktion für Arbeit im Seco übernimmt diese Funktion am 1. Mai.
Im 4. Quartal 2025 ist die Gesamtbeschäftigung in der Schweiz im Jahresvergleich um 0.2% angestiegen. Die Unternehmen meldeten im gleichen Zeitraum 4.3% weniger offene Stellen als noch ein Jahr zuvor. Die Schwierigkeiten, Fachpersonen zu rekrutieren, haben sich gegenüber dem Vorquartal wenig verändert und die Beschäftigungsaussichten zeigen sich positiv.
Personal wird nach wie vor im Gesundheits- und im Bildungswesen gesucht, weniger im öffentlichen Dienst. Das zeigt ein Blick in die Stellenbörse Publicjobs.
In der Schweiz hat die Zahl der offenen Stellen im 4. Quartal 2025 gegenüber dem Vorquartal leicht zugenommen. Dies spreche für eine Stabilisierung des Schweizer Arbeitsmarkts in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, heisst es im Adecco Group Swiss Job Market Index.
Für Arbeitskräfte aus Kroatien gelten keine Kontingente mehr. Die Zahl der Bewilligungen B und L, die kroatischen Staatsangehörigen im Jahr 2025 erteilt wurden, ist unter den Schwellenwerten geblieben, die eine Auslösung der Ventilklausel ermöglicht hätten. Für Kroatien gilt nun die volle Personenfreizügigkeit.
Der Luzerner Kongress Gesellschaftspolitik 2025 widmete sich der Arbeitsmarktfähigkeit von Menschen und Organisationen im Jahr 2040. Diese dürfte stärker denn je durch technologische Innovationen und gesellschaftliche Veränderungen geprägt sein.
Im 3. Quartal 2025 ist die Gesamtbeschäftigung (ohne Landwirtschaft) in der Schweiz im Jahresvergleich um nur 0.1% (saisonbereinigt zum Vorquartal –0.1%) gestiegen. Die Unternehmen meldeten im gleichen Zeitraum 10.5% weniger offene Stellen als noch ein Jahr zuvor und die Schwierigkeiten Fachpersonen zu rekrutieren haben weiter abgenommen.
Der Dienstleistungssektor wird auf dem Schweizer Arbeitsmarkt immer bedeutender. Im Jahr 2024 zählte die Schweiz 5.3 Millionen Erwerbstätige. Dabei stieg der Anteil der im Dienstleistungssektor tätigen Personen seit 1994 von 68.5 auf 77.8%.
Finanzsektor führt weiterhin bei den Top-Salären – wachsende Nachfrage nach Fachkräften im Infrastrukturbereich treibt Private-Equity-Markt an.
Zum Start des Schuljahrs Mitte August waren schweizweit rund 6400 Lehrstellen unbesetzt, viele davon auf dem Bau, im Gastgewerbe und in der Maschinenindustrie. Das ist rund ein Viertel weniger als zum gleichen Zeitpunkt im Jahr zuvor.
Nach einem leichten Aufschwung zum Jahresbeginn hat sich die Situation auf dem Schweizer Stellenmarkt zuletzt wieder eingetrübt. Besonders betroffen sind Berufe aus der Informatik und dem kaufmännischen Bereich. Die Nachfrage im Gesundheits- und Betreuungsbereich bleibt jedoch hoch.
Die Personenfreizügigkeit mit der EU bewährt sich aus Sicht des Seco. Inländische Arbeitskräfte werden nicht verdrängt, vielmehr wird das Angebot an Arbeitskräften ergänzt. Für die Sozialwerke ergibt sich insgesamt keine Mehrbelastung.
In der Schweiz ist die Zahl der Arbeitslosen im April leicht gesunken. Auch die Quote ist zu Beginn des Frühlings leicht zurückgegangen. Allerdings erhöhen die US-Zölle die Unsicherheit.
Nach einem Tiefpunkt Ende 2024 zeigt der Schweizer Stellenmarkt im 1. Quartal 2025 erste Anzeichen einer leichten Erholung. Zudem haben Berufseinsteiger seit der Corona-Pandemie bessere Chancen denn je – ihr Anteil an den offenen Stellen ist deutlich gestiegen und erreicht ein Rekordniveau.
Zwischen 2014 und 2024 stieg das durchschnittliche Alter der Erwerbsbevölkerung von 41.2 auf 42.3 Jahre. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Erwerbsquote der 55- bis 64-Jährigen um 6.1 Prozentpunkte auf 77.8%. 2024 traten die Erwerbspersonen im Schnitt mit 65.3 Jahren (Männer) bzw. mit 64.7 Jahren (Frauen) aus dem Arbeitsmarkt aus.
Die Stimmung unter den Beschäftigten in der Schweiz sinkt immer tiefer. Mit 45% ist nicht mal mehr die Hälfte zufrieden und zuversichtlich mit dem eigenen Leben.
Im 4. Quartal 2024 ist die Gesamtbeschäftigung (ohne Landwirtschaft) in der Schweiz im Jahresvergleich um 0.9% gestiegen. Die Unternehmen meldeten im gleichen Zeitraum 17.1% weniger offene Stellen als noch ein Jahr zuvor. Die Schwierigkeiten, Fachpersonen zu rekrutieren, haben leicht abgenommen. Zudem sind die Beschäftigungsaussichten trotz verhaltener Einschätzung der Unternehmen immer noch positiv.
Im 4. Quartal 2024 stieg die Erwerbstätigenzahl in der Schweiz gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 0.6%. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Erwerbslosenquote gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamts (ILO) in der Schweiz auf 4.4%, während sie in der EU auf 5.8% sank.
Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Januar 2025 gegenüber dem Vormonat um 4.2% auf 135773. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 20%. Die Arbeitslosenquote stieg im Januar gegenüber dem Vormonat um 0.2 Prozentpunkte auf 3%.
Welche Chancen und Stärken haben Quereinsteiger? Pascal Müller, Leiter des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) Zug, gibt Auskunft.
Die Zuversicht am Schweizer Arbeitsmarkt ist so hoch wie seit Langem nicht. 86% der Beschäftigten machen sich (eher) keine Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Trotzdem bleibt der Wunsch nach beruflicher Veränderung stark: 56% der Befragten plant oder zieht einen Jobwechsel in diesem Jahr in Betracht. Die wichtigsten Beweggründe für einen möglichen Wechsel sind der Wunsch nach einem höheren Gehalt, sowie die generelle Lust auf Abwechslung.
Beim Fachkräftemangel hat sich die Lage in der Schweiz wegen der trüberen Konjunktur deutlich entspannt. Dies gilt vor allem für den IT-Sektor.
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