EU-Botschaftsrat unterstützt Reform für arbeitslose Grenzgänger
Der Botschaftsrat der EU-Mitgliedsstaaten unterstützt eine Reform der Arbeitslosenversicherung für Grenzgänger. Die Reform könnte für die Schweiz Mehrkosten bedeuten.
Der Botschaftsrat der EU-Mitgliedsstaaten unterstützt eine Reform der Arbeitslosenversicherung für Grenzgänger. Die Reform könnte für die Schweiz Mehrkosten bedeuten.
Der Nationalrat hat eine Motion gutgeheissen, die ein neues Programm für Personen fordert, die ihre Erwerbstätigkeit aus familiären Gründen während mehrerer Jahre unterbrochen haben. Das Programm soll von der Arbeitslosenversicherung finanziert werden.
Die seit Beginn des Jahrs auftretenden Probleme bei der Auszahlung der Arbeitslosengelder werden zwar kleiner. Es soll jedoch noch mehrere Wochen dauern, bis alle Rückstände aufgearbeitet sind. Die zuständige Bundesbehörde räumt Fehler ein.
Schwangere sollen von der Arbeitslosenversicherung nicht mehr ausgesteuert werden, und sie sollen zusätzliche Taggelder erhalten. Der Nationalrat hat eine Motion angenommen mit der Forderung, diese Lücke in der Sozialversicherung schliessen.
Der Ständerat will wie der Nationalrat die soziale Absicherung von im eigenen Betrieb arbeitenden Unternehmerinnen und Unternehmern in der Arbeitslosenversicherung verbessern. Er hat in eine entsprechende Vorlage der zuständigen Nationalratskommission allerdings zusätzliche Absicherungen gegen Missbrauch eingebaut.
Die Auszahlung der Taggelder für Arbeitslose soll bis Ende Januar wieder funktionieren. Dies sagte Jérôme Cosandey, Leiter der Direktion für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft, am Mittwoch im Westschweizer Fernsehen. Seit Mitte Dezember hatten tausende Arbeitslose aufgrund einer Änderung des Zahlungssystems ihr Geld nicht erhalten.
Nach der Einführung des neuen Auszahlungssystems der Arbeitslosenkassen ASAL 2.0 empfiehlt das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco den versicherten Personen, ihre Angaben elektronisch auf Job-Room einzureichen. Dadurch wird die Bearbeitung der Anträge beschleunigt und eine rasche Auszahlung der Leistungen ermöglicht.
Die Arbeitslosenversicherung (ALV) hat im Jahr 2025 mehr ausgegeben als eingenommen. Gemäss aktuellen Schätzungen wird deren Ausgleichsfonds einen Ausgabenüberschuss von 0.3 Mrd. Franken ausweisen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte.
Ein Grossteil der Stellensuchenden ist mit den Dienstleistungen und der Beratung in den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zufrieden. Das zeigt eine Befragung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Unternehmen bewerten die Arbeit der RAV kritischer, vor allem wenn es um die Vermittlung von Kandidaten geht.
Schweizer Firmen können künftig während bis zu 24 Monaten Kurzarbeitsentschädigung (KAE) beziehen statt wie heute während 18 Monaten. Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat einer entsprechenden Vorlage zugestimmt. Sie soll schon bald in Kraft treten.
In den Jahren 2025 und 2026 dürfte die Arbeitslosenquote leicht steigen. Der Bundesrat hat deshalb beschlossen, dass Unternehmen weiterhin länger Kurzarbeitsentschädigung beziehen können, nämlich während 18 Monaten statt lediglich während eines Jahres.
In der Schweiz ist die Zahl der Arbeitslosen im April leicht gesunken. Auch die Quote ist zu Beginn des Frühlings leicht zurückgegangen. Allerdings erhöhen die US-Zölle die Unsicherheit.
Der Aargauer Regierungsrat hat Ueli Häcki zum neuen Leiter des Amts für Wirtschaft und Arbeit gewählt. Er wird die Funktion am 1. Oktober 2025 übernehmen.
Die Arbeitslosenversicherung ALV weist für das Jahr 2024 einen Einnahmenüberschuss von 1.4 Mrd. Franken aus. Das sind rund 1.4 Milliarden weniger als im Vorjahr. Der Gewinn kam trotz einer konjunkturellen Verlangsamung zustande.
In der Schweiz sind die Zahlen zur Arbeitslosigkeit im November leicht angestiegen. Das hat primär saisonale Gründe. Insgesamt präsentiert sich der Schweizer Arbeitsmarkt nach wie vor in einer guten Verfassung.
Seit 2019 werden jährlich knapp 25000 Personen von der Arbeitslosenversicherung ausgesteuert. Bereits im ersten Jahr nach der Aussteuerung ist mehr als die Hälfte dieser Personen wieder erwerbstätig, nach fünf Jahren sind es zwei Drittel. Allerdings erzielen ausgesteuerte Personen, die sich wieder in die Arbeitswelt eingliederten, tiefere Löhne als andere Arbeitnehmende. Zudem sind sie häufiger in atypischen Arbeitsverhältnissen tätig.
Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Oktober gegenüber dem Vormonat um 3202 (2.8%) auf 116447. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 22884 (24.5%). Die Arbeitslosenquote verharrte im Oktober bei 2.5%.
Die meisten Stellensuchenden und Arbeitgeber sind zufrieden mit den Dienstleistungen der Mitarbeitenden der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Arbeitslosenkassen (ALK). Dies zeigen die Ergebnisse von drei Kundenbefragungen im ersten Halbjahr 2024.
Der Bundesrat hat beschlossen, die Höchstbezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) von 12 auf 18 Monate zu verlängern. Die Verordnungsänderung tritt am 1. August 2024 in Kraft und gilt bis zum 31. Juli 2025.
Der Bundesrat will die Leistungen der Arbeitslosenversicherung für Unternehmerinnen und Unternehmer, die im eigenen Betrieb als Angestellte arbeiten, nicht verbessern. Entsprechende Pläne im Parlament liefen darauf hinaus, unternehmerische Risiken abzufedern, hält er fest.
Die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz ist im März leicht gesunken. Der Rückgang fiel aber weniger stark aus als zu dieser Jahreszeit üblich. Die Arbeislosenquote blieb unverändert bei 2.4%.
Ende Februar waren 1296 weniger Arbeitslose als im Vormonat bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, . Die Arbeitslosenquote sank damit von 2.5% im Januar auf 2.4% im Berichtsmonat.
Die Arbeitslosenquote stieg von 2,3% im Dezember 2023 auf 2,5%. Gemäss Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) waren Ende Januar 113’175 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 6’316 mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 12’399 Personen (+12,3%).
Das bernische Amt für Arbeitslosenversicherung wird umfassend reorganisiert, streicht Standorte und setzt verstärkt auf Digitalisierung. Davon ist ein Teil der Belegschaft stark betroffen.
Dem Bund fehlen in den kommenden Jahren mehrere Milliarden Franken für ein ausgeglichenes Budget. Höhere Kürzungen bei den Beiträgen an die Arbeitslosenversicherung sollen dazu beitragen, die Finanzierungslücke zu schliessen.
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