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Bei der Nachfolge in der Firma geht es um weit mehr als den Verkaufspreis oder Geldfragen: Schweizer Unternehmerinnen und Unternehmer sorgen sich vor allem um ihre Mitarbeitenden, die Zukunft der Firma und ihrer eigenen Rolle. Das zeigt eine Studie.
Gemäss Schätzungen müssen in den nächsten fünf Jahren bis zu 100000 KMU ihre Nachfolge regeln. Der Erfolg dieser Regelungen ist ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort Schweiz, denn davon sind hunderttausende Arbeitsplätze betroffen.
Das VZ VermögensZentrum hat untersucht, wie 132 Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Nachfolge mit der Unterstützung der VZ-Experten geregelt haben. Im Schnitt beschäftigten sie zum Zeitpunkt der Nachfolge 22 Mitarbeitende, erzielten einen Jahresumsatz von knapp 4.5 Mio. Franken und waren rund 57 Jahre alt.
In 107 Fällen haben die Unternehmerinnen und Unternehmer eigene Kinder, in 91 Fällen sogar mindestens zwei. Trotzdem realisieren letztlich nur 25 Befragte ihre Nachfolge mit Nachkommen. Das zeigt, dass familieninterne Nachfolgen heute selektiver umgesetzt werden. Die grössten Sorgen betreffen nicht etwa den Verkaufspreis oder die eigenen Finanzen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer sorgen sich vielmehr um die Zukunft ihrer Mitarbeitenden, die Stimmung in der Firma nach der Übergabe und die Frage, wie es mit ihrem Unternehmen weitergeht.
Viele beschäftigt das Loslassen – sie fragen sich, was danach auf sie zukommt, und fürchten sich vor Langeweile, einem Statusverlust oder davor, in ein Loch zu fallen. Mehr als die Hälfte sagt rückblickend, dass sich ihre Befürchtungen nach der Übergabe nicht bestätigt haben. Wenn, dann betreffen sie am ehesten eine schlechtere Stimmung in der Firma oder konkrete Probleme mit Mitarbeitenden.
Aus den Erkenntnissen der vorliegenden Studie lassen sich laut VZ die folgenden Aspekte ableiten, die fĂĽr eine erfolgreiche Nachfolgeregelung und den Fortbestand der Firma nach der Weitergabe entscheidend sind:
Weitergabe von KMU: Sorge um Mitarbeitende wichtiger als Geld