Die GenZ ist generell unzufriedener mit ihren Arbeitgeberinnen (51% Zustimmung mit sehr zufrieden oder zufrieden), während die älteren Generationen zufriedener sind. Gleiche Niveaus zwischen den Generationen lassen sich bei Themen wie Loyalität, erlebte Wertschätzung oder Bewertung der Unternehmenskultur konstatieren. Der Referent führte dies auf die noch mangelnde Lebenserfahrung Jüngerer zurück, aufgrund derer einzelne Quellen der Unzufriedenheit höher bewertet würden als das grosse Ganze einer Situation. Vergleichsrahmen zur Relativierung von Unzufriedenheitsfaktoren fehlten noch.
In einer Wertematrix (siehe Abbildung «Wertematrix der Generationen») wird eine Verschiebung von Werten über die Generationen gut sichtbar. So ist in der GenZ das Kollektive, der gemeinschaftliche Erfolg und der Hedonismus stark ausgeprägt, was Munkes als Bedürfnis nach Erfahrungen übersetzte. Diese Dimension zeigt sich bei der GenY ebenfalls, jedoch etwas abgeschwächter, während sich bei den Boomern in den Studienergebnissen eine starke postmaterialistische und traditionelle Orientierung feststellen lässt.
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