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App fördert «emotionale Alphabetisierung»

Dienstag, 08. September 2020
Eine neue Kampagne zeigt auf, wie die psychische Gesundheit gefördert werden kann und will die Bevölkerung insbesondere dazu motivieren, über Gefühle zu sprechen. Frühzeitiger Austausch über belastende Gefühle ist ein Schlüssel zur Prävention psychischer Erkrankungen. Deshalb lancieren verschiedene Institutionen in der Deutschschweiz die Kampagne «Wie geht es Dir?», die neben diversen Plakaten im öffentlichen Raum auch eine App mit gleichem Titel launcht.

Der App lädt dazu ein, auf die Frage «Wie geht’s dir?» präzisere Antworten zu finden als «gut» oder «schlecht». Wer sich bewusst mit seinen Gefühlen auseinandersetzt und diese benennen kann – etwa, dass man sich «leer», «fröhlich», «gestresst» oder «verliebt» fühlt – kann negative Gefühle gezielt adressieren und wenn nötig Hilfe holen. Auch das Wahrnehmen positiver Gefühle ist wichtig. Wer sich bewusst macht, wann es gut geht und warum, kann diese wichtige Ressource nutzen. Mit dem emotionalen Alphabet, von A wie «ausgebrannt» bis Z wie «zufrieden» bietet die App Beschreibungshilfen und Tipps, die alternativ auch auf der Website nachgelesen werden können. Die App wurde wie auch die Kampagne selbst spezifisch auf die im «Atlas der Emotionen» ermittelten Bedürfnisse jüngerer Menschen ausgerichtet.

Die «Wie geht’s dir?»-Kampagne ist eine Initiative der Deutschschweizer Kantone und der Stiftung Pro Mente Sana im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz. Die gleichnamige App ist im Appstore und auf Google Play für Android-Smartphones erhältlich. (he)

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