Berührungen können Schmerz und Angst lindern
Eine Umarmung kann wohltuende Wirkung entfalten. Für positive Effekte muss diese aber gar nicht von einem Menschen kommen. Studien zeigen, dass auch Berührungen von Robotern oder Stofftieren helfen.
5000 Menschen pro Jahr erleiden in der Schweiz ein mittleres bis schweres Schädel-Hirn-Trauma. Eine solche Verletzung des Gehirns kann schwerwiegende Folgen verursachen – bei unter 45-Jährigen ist das Schädel-Hirn-Trauma sogar die häufigste Todesursache. Die Suva zählt jährlich rund 12000 Kopfverletzungen – zahlreiche davon auf Schweizer Baustellen. Viele Schäden könnten durch präventive Massnahmen verhindert werden: Dazu zählt insbesondere das korrekte Tragen eines Helmes, inklusive dem Verschluss des Kinnriemens.
FRAGILE Suisse, die schweizerische Organisation für Menschen mit Hirnverletzung und Angehörige, führt die schweizweite Kampagne «Schütze dein Hirn – Schütze dein Leben!» mit aktuellem Fokus auf das Helmtragen durch. Dafür arbeitet sie mit der Beratungsstelle für Arbeitssicherheit BfA, dem Verbund von Spezialisten im Baumaterialhandel BMS und dem schwedischen Unternehmen Mips, das sich auf die Sicherheit von Helmen sowie den Schutz des Gehirns spezialisiert hat, zusammen.
Im Rahmen dieser Kooperation erhalten alle Personen, die die Baumaschinenführer-Ausbildung bestehen, ein mehrteiliges Set an persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Dazu gehören unter anderem Gehör- und Sonnenschutz sowie ein Schutzhelm mit integriertem Gehirnschutzsystem für Industrieschutzhelme (Mips). Zudem werden in rund 70 Filialen ein Muster-Schutzhelm des schwedischen Unternehmens «Guardio» mit dem Mips-Gehirnschutzsystem zusammen mit Informationen zu FRAGILE Suisse ausgestellt.
FRAGILE Suisse setzt sich mit dieser Kampagne nicht nur für die Sicherheit der Bauarbeiter:innen ein, sondern auch für eine breite Aufklärung der Öffentlichkeit über das Thema Hirnverletzung und deren Folgen.
Eine Umarmung kann wohltuende Wirkung entfalten. Für positive Effekte muss diese aber gar nicht von einem Menschen kommen. Studien zeigen, dass auch Berührungen von Robotern oder Stofftieren helfen.
Frauen haben andere gesundheitliche Bedürfnisse als Männer. Diesem Umstand wird heute bei der Behandlung und in der Forschung zu wenig Rechnung getragen. Der Bundesrat hat einen Postulatsbericht verabschiedet, in dem Handlungsbedarf aufgezeigt wird.
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