Dossier: HR-Analytics
Für nachvollziehbare Entscheide braucht es eine belastbare Datenbasis. Wie diese erarbeitet werden kann und die Position von HR im Unternehmen stärkt.
Dies sind einige Ergebnisse aus der Publikation zur beruflichen Mobilität in der Schweiz 2019 des Bundesamts für Statistik (BFS). Von den im Jahr 2018 erwerbstätigen Personen hat jede fünfte innerhalb eines Jahrs ihren Arbeitsplatz verlassen (19.2%). 9.8% haben das Unternehmen gewechselt, 2.9% innerhalb desselben Unternehmens eine andere Stelle angenommen, 1.8% wurden erwerbslos gemäss dem Internationalen Arbeitsamt (ILO) und 4.6% sind aus dem Erwerbsleben ausgetreten.
Zu den wichtigsten Gründen für einen Stellenwechsel gehörten 2019, in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit, unbefriedigende Arbeitsbedingungen (3% der Erwerbstätigen im Jahr 2018), der Wunsch nach Veränderung (2.2%), Entlassung (2.1%), das Ende eines befristeten Arbeitsvertrags (2%), andere Gründe (1.9%), Pensionierung (ordentliche, Früh-, Zwangspensionierung; 1.5%) sowie Kinderbetreuung und andere persönliche oder familiäre Gründe (0.7%).
Für nachvollziehbare Entscheide braucht es eine belastbare Datenbasis. Wie diese erarbeitet werden kann und die Position von HR im Unternehmen stärkt.
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund fordert 5% mehr Lohn für 2024 . Die Löhne sanken 2023 zum dritten Mal in Folge, begründet er die Forderung. Die Trendwende sei nötig, weil Preise und Produktivität gestiegen seien. Der Arbeitgeberverband hält dagegen, dass es in den letzten 10 Jahren eine Reallohnsteigerung gegeben habe.
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