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Umfrage: Mehrere Schweizer Grossunternehmen planen Stellenausbau

Montag, 03. Januar 2022
In der Schweiz wollen einer Umfrage zufolge im laufenden Jahr 30 von 89 befragten Grossfirmen die Zahl ihrer Arbeitsplätze ausbauen. Nur vier stehen vor einem Stellenabbau, der grosse Rest rechnet mit einer stabilen Stellenzahl, wie die «SonntagsZeitung» unter Berufung auf Firmenangaben berichtete.

Bereits 2021 hatten der Umfrage zufolge die Firmen unter dem Strich mehr Jobs auf- als abgebaut. Nun soll 2022 ein noch besseres Jahr folgen. Nicht befragt bei der Stellenumfrage wurden die öffentlichen Verwaltungen, Verkehrsbetriebe, Spitäler und die Kantonalbanken.

Grösster Jobmacher im neuen Jahr wird laut der Analyse der Flugabfertiger Swissport. Das Unternehmen will 850 neue Beschäftigte einstellen. Das würde den grössten Stellenaufbau in der Geschichte des Unternehmens bedeuten. Wegen der Pandemie hatte Swissport allerdings wie andere Firmen der Flugbranche Hunderte Stellen abgebaut. Auch die Flugzeugwartungsfirma SR Technics will 150 neue Stellen schaffen.

 

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Viele neue Arbeitsplätze wird es beim weltgrössten Uhrenhersteller Swatch Group, bei den SBB, der Post und im Detailhandel geben. Die grösste Arbeitgeberin, die Migros, hat mehr als 1600 Stellen ausgeschrieben. Die Zahl der offenen Stellen war schweizweit zuletzt mit knapp 233 000 auf Rekordstand, wie der neuste Jobradar der Datenfirma X28 zeigte.

Das vergangene Jahr war für die Beschäftigten der Umfrage zufolge gut verlaufen. 51 der 89 befragten grossen Firmen bauten Stellen auf. Grösste Jobmacherin war der Pharmazulieferer Lonza mit 1400 neuen Stellen. Kräftig ausgebaut haben die Pharmafirma Roche, der IT-Riese Google, die Sicherheitsbranche, die Versicherer, der Detailhandel und die Maschinenindustrie.

Bei 30 der befragten Firmen sank der Personalbestand. Grösste Jobabbauerin war die Flugbranche. Ebenfalls viele Stellen gestrichen haben das Gastronomie- und Hotelmanagement-Unternehmen SV Group, die Grossbank UBS, der Pharmakonzern Novartis, der Gesundheitskonzern Galenica und der Energiekonzern Axpo. (sda)

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