Kurzarbeit: 9.2 Mrd. Franken an Entschädigungen im Jahr 2020
In der Coronakrise haben in der Schweiz Zehntausende ihren Job verloren. Milliarden aus der Bundeskasse verhindern aber Schlimmeres.
Von Januar bis April haben die Pensionskassen trotz einer nach wie vor hartnäckigen Inflation und dadurch gedämpften Hoffnungen auf Zinssenkungen durchschnittlich eine Rendite von 2.8% verbucht, wie der Pensionskassenberater Complementa mitteilte. Die Angaben basieren auf Daten des «Risiko Check-up» von Complementa. Die positiven Renditen stärken das finanzielle Gerüst der Pensionskassen. So schätzt Complementa, dass die Deckungsgrade per Ende April im Durchschnitt auf 110.2 nach 107.9% Ende 2023 angestiegen sind. Im Jahr 2022 war dieser Wert im Zuge eines schwachen Börsenjahres noch auf 104 % abgerutscht.
Gut schnitten die Kassen in dem von geopolitischen Spannungen und einer strafferen Geldpolitik geprägten Jahr 2023 ab. Im Durchschnitt erzielten sie im eine Anlagerendite von 5.3%. Somit errechne sich für die vergangene Dekade eine jährliche Rendite von rund 3.5%, heisst es weiter. Die gute Börsenentwicklung kam auch den Versicherten in der 2. Säule zugute. Laut Complementa haben die Pensionskassen das Vorsorgekapital der Arbeitnehmenden im Jahr 2023 mit durchschnittlich 2.2% verzinst, was über der vom Bundesrat festgelegten BVG-Mindestverzinsung von 1% liege.
Die Complementa Risiko Check-up-Studie wurde zum 30. Mal durchgeführt und wird in voller Länge im September publiziert. Die Vorjahresstudie basierte auf Daten von rund 440 Pensionskassen mit Einlagen von über 760 Mrd. Franken. (sda)
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