Vertrauen entsteht durch Wissen
Die Zukunft der 2. Säule hängt massgeblich vom Vertrauen der Bevölkerung ab – und Vertrauen entsteht durch Wissen.
Die Zukunft der 2. Säule hängt massgeblich vom Vertrauen der Bevölkerung ab – und Vertrauen entsteht durch Wissen.
Lange galt Bildung als sicherer Weg in den Arbeitsmarkt, doch heute gilt das nicht mehr uneingeschränkt. Der Übergang von der Hochschule in die Erwerbstätigkeit wird holpriger – und das in einem Land, das eigentlich zu wenig Arbeitskräfte hat. Der Chefökonom des Arbeitgeberverbands sucht nach den Gründen.
Mehr als die Hälfte der Lernenden in der beruflichen Grundbildung in der Schweiz erhält heute obligatorischen Fremdsprachenunterricht. Laut eines Berichts des Bundesrats wird ein flächendeckender obligatorischer Fremdsprachenunterricht nicht für alle Berufe empfohlen.
Personen mit hohen Kompetenzen im Lesen, in der Alltagsmathematik und im Problemlösen sind besser in den Arbeitsmarkt integriert. Sie erzielen unabhängig von ihrem Bildungsstand ein höheres Erwerbseinkommen und nehmen häufiger an Weiterbildungen teil.
Das Bundesamt für Statistik veröffentlicht zwei Publikationen zur positiven Lohnentwicklung und beruflichen Mobilität von Erwerbstätigen mit Hochschulabschluss und solchen mit einer Weiterbildung nach Berufsabschluss.
Noch nie haben so viele junge Frauen ihre Lehre vorzeitig abgebrochen wie im Jahr 2023. Die Ursachen reichen von psychischen Belastungen aufgrund aktueller Multikrisen bis hin zur falschen Berufswahl.
Eineinhalb Jahre nach Start der neuen kaufmännischen Grundbildung Kranken- und Sozialversicherungen hat sich die Anzahl Lehrbetriebe fast verdreifacht und die Zahl Lernenden mehr als verdoppelt. Tendenz stark steigend.
Wie wird man Stiftungsrätin oder Stiftungsrat und welche persönlichen Voraussetzungen muss man dafür mitbringen? Am Gedeihen der eigenen Vorsorge mitzuwirken, ist eine verantwortungsvolle, aber spannende Aufgabe.
Entscheidungen gewinnen durch datenbasierte Analysen ein stabiles Fundament. Der Einsatz von HR-Analytics kann der Beginn einer spannenden Reise sein. Kompakte Bildungsangebote in der Schweiz bieten dabei erste Orientierung. Penso sprach mit Prof. Dr. Michael Sitte von der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW darüber, worauf es beim Einstieg in das Thema ankommt.
Der Anteil der dauerhaft Erschöpften ist mit rund einem Drittel aller Arbeitnehmenden auf einem Höchststand. Sechs von sieben Arbeitnehmenden sind gelegentlich nach dem Arbeitstag zu erschöpft, um sich noch um private oder familiäre Angelegenheiten zu kümmern. Dies zeigt das «Barometer Gute Arbeit».
In einem Paper analysieren der Schweizerische Arbeitgeberverband und Economiesuisse, wie das inländische Arbeitskräftepotenzial besser ausgeschöpft werden kann. Die Wirtschaftsverbände betonen dabei, dass die Schweiz auf Zuwanderung angewiesen ist, anerkennen aber auch, dass die Zuwanderung der Schweizer Bevölkerung Sorgen bereitet.
Die Statistiker des Bunds rechnen bis 2033 mit deutlich mehr Lernenden und Studierenden in der Schweiz. Besonders stark dürfte das Wachstum in den Bereichen Informationstechnologie, Gesundheit und Sozialwesen ausfallen.
Knapp 89000 Jugendliche haben im Sommer 2024 die obligatorische Schule abgeschlossen. 45% sind direkt in eine berufliche Grundbildung eingetreten. Dies zeigt das aktuelle Nahtstellenbarometer, das gfs.bern im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI durchgeführt hat.
Höhere Misserfolgsquoten, digitale Technologien und ein drohender Mangel an Prüfungsexpertinnen und -experten: Das sind laut einer neuen Studie die aktuellen Herausforderungen bei den Qualifikationsverfahren zum Bestehen einer Berufslehre.
Der Think Tank Avenir Suisse hat die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt in einer Modellanalyse untersucht. Demnach dürften Führungskräfte profitieren, Bürokräfte konkurrenziert und Coiffeure kaum tangiert werden.
Lernende sind erfolgreicher in Betrieben, die ihnen abwechslungsreiche Aufgaben übertragen und Raum für eigene Lösungen geben. Durch Verbesserungen der betrieblichen Ausbildungsqualität könnten 10% der Ausbildungsmisserfolge vermieden werden. Zu diesen Ergebnissen kommen Forschende an der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung EHB.
Schweizer KMU haben Mühe, offene Stellen zu besetzen. Sie versuchen deshalb, Mitarbeitende mit grösseren Zugeständnissen bei den Arbeitszeiten und auch beim Lohn zu überzeugen.
Eine Mehrheit der jungen Menschen in der Lehre leiden an Stress und Erschöpfung oder überlangen Arbeitszeiten. Jede und jeder Vierte bricht die Lehre ab, wie eine Umfrage der Gewerkschaft Unia zeigt. Diese fordert mehr Gesundheitsschutz und bessere Kontrollen der Arbeitsbedingungen.
«Etwas mehr Begeisterung bitte», möchte man ausrufen, wenn es um Präventionsschulungen geht. Mehrere Vorträge auf der LearnTec 2024 befassten sich mit der Schulung zur Prävention von Cyber-Attacken – ein Thema, das unter den Top 5 der weltweiten Risiken rangiert.
Um die Attraktivität der höheren Berufsbildung zu steigern, hat der Bundesrat ein Massnahmenpaket in die Vernehmlassung geschickt. Ziel der Vorlage ist es, den Bekanntheitsgrad, die Sichtbarkeit und das Ansehen der höheren Fachschulen sowie der eidgenössischen Berufs- und höheren Fachprüfungen zu verbessern.
Gesamtschweizerisch wurden per Ende März knapp 40000 Lehrverträge abgeschlossen. Damit bewegt sich die Lehrstellenvergabe auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig waren auf dem offiziellen Lehrstellennachweis der Kantone rund 26000 offene Lehrstellen für den Lehrbeginn 2024 ausgeschrieben.
Die Berufsmaturität soll den aktuellen Anforderungen angepasst und für Jugendliche attraktiv bleiben. Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Totalrevision der Berufsmaturitätsverordnung (BMV) und des Rahmenlehrplans über die Berufsmaturität (RLP-BM) eröffnet.
Der Verwaltungsrat der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich gibt die Wahl von Prof. Dr. Brian P. Rüeger zum neuen Rektor bekannt. Er übernimmt ab dem 1. Oktober 2024 die Leitung der Hochschule für berufsbegleitende Wirtschaftsstudiengänge.
Mit dem Programm M-Career versucht die Migros, Quereinsteigende für IT-Jobs zu begeistern. Nach knapp zwei Jahren zeigt sich, dass damit dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden kann. Die Nachfrage ist grösser als das Angebot an Stellen – und die Abschlussquote bis jetzt 100%.
Der Bundesrat hat beschlossen, dass die Änderungen des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) und der Arbeitslosenversicherungsverordnung (AVIV) rückwirkend per 1. Januar 2024 in Kraft treten. So können Berufsbildnerinnen und Berufsbildner im Falle von Kurzarbeit die Ausbildung der Lernenden im Betrieb fortsetzen.
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