Kanton Solothurn erhöht Familienzulagen
Im Kanton Solothurn wird die monatliche Familienzulage leicht erhöht. Die Stimmberechtigten haben den entsprechenden Beschluss des Parlaments klar bestätigt.
Im Kanton Solothurn wird die monatliche Familienzulage leicht erhöht. Die Stimmberechtigten haben den entsprechenden Beschluss des Parlaments klar bestätigt.
Im Jahr 2024 wurden gesamthaft Familienzulagen in der Höhe von 6.6 Milliarden ausbezahlt. Insgesamt wurden 2.6 Millionen Familienzulagen an rund 1.4 Millionen Beziehende ausgerichtet.
Der Bundesrat setzt den vollen Lastenausgleich unter den Familienausgleichskassen in den Kantonen per 1. Januar 2026 in Kraft. Es gilt eine Übergangsfrist von drei Jahren. Damit wird die vom Parlament verabschiedete Änderung des Familienzulagengesetzes umgesetzt. Derzeit steht es den Kantonen frei, ob sie einen vollen, teilweisen oder keinen Lastenausgleich durchführen.
Die Geburt eines Kinds bringt neben viel Freude oft auch finanzielle Herausforderungen mit sich. In der Schweiz wird Solidarität grossgeschrieben, und das Sozialversicherungssystem bietet griffige Leistungen, um Familien zu unterstützen. Allerdings ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Leistungen vor und zeigen kantonale Unterschiede auf.
Der Kanton Aargau wird die Familienzulagen nun doch nicht um 25 Franken erhöhen: Der neu zusammengesetzte Grosse Rat hat - anders als im Juni 2024 in der ersten Beratung - eine moderate Erhöhung um 10 Franken beschlossen.
Der Ständerat befürwortet grundsätzlich die Einführung einer Betreuungszulage und hat erste Entscheide zu deren Ausgestaltung gefällt. Mit der Zulage will die kleine Kammer Eltern bei den Kita-Kosten unterstützen. Ausgearbeitet hat die Vorlage die Bildungskommission des Ständerats.
Für beinahe jedes Risiko, das das Leben mit sich bringt, gibt es in der Schweiz eine Sozialversicherung. Welche Versicherungen das sind, welchen Zweck sie erfüllen und wie sie finanziert werden: grundlegendes Wissen für schweizerische und ausländische Staatsangehörige, die hier wohnen und arbeiten.
In den Kantonen Zug und Solothurn sollen die Kinderzulagen jeweils um 30 Franken steigen. In Zug von 300 auf 330 Franken und in Solothurn von 200 auf 230 Franken.
Die Mindestansätze der Kinder- und Ausbildungszulagen werden per 1. Januar 2025 angehoben. Die Kinderzulage wird von 200 auf 215 Franken pro Monat und die Ausbildungszulage von 250 auf 268 Franken pro Monat erhöht. Es handelt sich um die erste Anpassung seit Inkrafttreten des Familienzulagengesetzes im Jahr 2009.
Im Kanton Aargau sollen die monatlichen Kinder- und Ausbildungszulagen um je 25 Franken erhöht werden. Dies hat der Grosse Rat entschieden. Dafür waren SP, Mitte, GLP und EVP. Dagegen stimmten SVP und FDP.
Die Mindestbeiträge der Familienzulagen sollen um 50 Franken erhöht werden. Die Kantone sollen künftig mindestens 250 Franken an Kinderzulagen und 300 Franken an Ausbildungszulagen gewähren.
Nicht der Bund, sondern Arbeitgeber und allenfalls Arbeitnehmer sollen künftig die familienergänzende Kinderbetreuung finanzieren. Das schlägt die zuständige Ständeratskommission vor. Sie hat ihre Anträge zur Kita-Vorlage in die Vernehmlassung geschickt.
Das geht aus der vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) veröffentlichten Statistik über die Familienzulagen 2022 hervor.
Der Kanton St. Gallen hat eine Anpassung an der Finanzierung der Familienzulagen vorgenommen. Ab kommenden Jahr muss ein Teil der Nichterwerbstätigen Beiträge leisten. Dadurch soll die Kantonskasse entlastet werden.
Die Kantone sollen einen vollen Lastenausgleich für die Finanzierung der Familienzulagen für Arbeitnehmende und Selbstständigerwerbende einführen. Der Ständerat hat eine entsprechende Vorlage angenommen. Nun ist der Nationalrat am Zug.
Die Familienzulagen sollen von allen Arbeitgebenden und Selbstständigerwerbenden zu gleichen Teilen finanziert werden. Der Bundesrat setzt eine entsprechende Motion um und verpflichtet die Kantone, einen vollen Lastenausgleich zwischen den Familienausgleichskassen einzuführen.
Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist generell nicht einfach. Finanzielle Unterstützung bieten Familienzulagen, Erziehungsgutschriften und Entschädigungen für den Mutterschafts- oder Vaterschaftsurlaub.
Welche Sozialversicherungsleistungen sind explizit für Familien geschaffen worden? Was können Unternehmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie beitragen? Das Handout liefert Antworten.
Die Stimmbevölkerung im Wallis haben eine Vorlage zur Erhöhung der Familienzulagen zugestimmt. Die Kinderzulagen steigen um 30 auf 305 Franken pro Monat, die Ausbildungszulagen um 20 auf 445 Franken.
Subventionen eines Arbeitgebers für die Betreuung von Kindern der Mitarbeitenden in einer betriebseigenen oder angeschlossenen Kindertagesstätte unterliegen der AHV-Beitragspflicht. Dies hat das Bundesgericht bei den vom Universitätsspital Basel (USB) bezahlten Subventionen entschieden.
Bei Koordination denken viele an Leistungskürzungen zur Verhinderung von Überentschädigungen. Drei weitere Beispiele zeigen jedoch, dass die Sozialversicherungen umfassender aufeinander abgestimmt sind.
Die Auszahlung von kaufkraftbereinigten Familienzulagen ist kein Thema mehr. Der Nationalrat hat eine von beiden Räten angenommene parlamentarische Initiative abgeschrieben. Grund für den Stimmungsumschwung ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs.
Welche Leistungsarten die Familienzulagen bieten, wie hoch die Zulagen und Beiträge in den Kantonen sind und wie der Arbeitgeber korrekt abrechnet.
In der Schweiz wird je Kind eine Kinderzulage von mindestens 200 Franken pro Monat gewährt, die ab dem 16. Altersjahr von Ausbildungszulagen (250 Franken) abgelöst wird. Der Vollzug erfolgt über Familienausgleichskassen FAK.
Die Arbeitgebenden haben eine zentrale Funktion bei den Familienzulagen: Sie finanzieren die Beiträge, beantragen die Leistungen und zahlen diese mit dem Lohn aus.
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