Vom Bürostuhl zur inneren Ergonomie
Ergonomie endet nicht beim Bürostuhl. Ergonomin Cécile Baumann-Arnold fordert mehr Bewusstsein für das, was wirklich zählt: den Körper selbst.
Ergonomie endet nicht beim Bürostuhl. Ergonomin Cécile Baumann-Arnold fordert mehr Bewusstsein für das, was wirklich zählt: den Körper selbst.
Schlafstörungen belasten das Schweizer Gesundheitswesen und die Wirtschaft mit jährlich rund 15 Mrd. Franken. Das sind die höchsten Pro-Kopf-Kosten in Europa, wie aus einer im Fachblatt «European Journal of Neurology» erschienenen Studie hervorgeht.
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund sieht sich vor einer Schwächung der Sozialpartnerschaft. Als besondere Herausforderungen wurden an der Jahresmedienkonferenz der mangelnde Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und die unzureichende Lohnentwicklung genannt.
Moderne KI-Sprachmodelle können in Freitextkommentaren von Mitarbeiterumfragen kritische Muster sichtbar machen. So entsteht ein präziseres Bild der Belastungs- und Stimmungslage sowie der Jobwechsel-Bereitschaft. Der Versicherungskonzern Baloise, der seit dem 5. Dezember 2025 Teil der Helvetia Baloise Gruppe ist, hat damit bereits zwei Jahre Erfahrung.
Employee-Listening bei der Baloise: ein Gespräch mit dem KI-Verantwortlichen Timm Süss und der Organisationsentwicklerin Désirée Abric über ihre Praxiserfahrungen mittels KI-Analyse, Muster von Wahrnehmungen sichtbar zu machen, die sonst leicht «überhört» würden.
Wie steht es um die Gesundheit der Mitarbeitenden und was brauchen sie, um leistungsfähig zu bleiben? Moderne Health Analytics-Konzepte unterstützen eine ressourcen-orientierte Arbeitswelt.
Gesundheit entsteht dort, wo Menschen ihrem Energiefluss folgen können. Hybrides Arbeiten eröffnet genau diese Chance – sofern Übergänge, Pausen und Arbeitsorte so gewählt werden, dass sie Erholung ermöglichen, statt zu erschöpfen.
Nachteulen leiden häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Allerdings hängt dies laut einer Studie oft mit Gewohnheiten zusammen, die man ändern könnte.
Die Grippeaktivität nimmt weiter zu. Die Fallzahlen und die Positivitätsraten deuten laut dem Bundesamt für Gesundheit darauf hin, dass die aktuelle Grippewelle zu den grösseren zählt.
Die Fachhochschule Nordwestschweiz und die Universität Neuenburg wollen mit einer Studie ergründen, wie Teams, die sowohl im Büro als auch im Homeoffice arbeiten, ihre Zusammenarbeit optimal gestalten können. Teilnehmende Teams profitieren von einem kostenlosen Workshop.
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider hat Kristian Schneider zum Stellvertretenden Direktor des Bundesamts für Gesundheit (BAG) ernannt. Der derzeitige Spitaldirektor übernimmt im BAG zugleich die Leitung des Direktionsbereichs Kranken- und Unfallversicherung. Er folgt auf Thomas Christen und tritt sein Amt per 1. Februar 2026 an.
Schweizer Frauen müssen häufiger am Sonntag arbeiten. Bei Männern hingegen sinkt trotz steigender Erwerbsquote im selben Zeitraum, zwischen 2001 und 2019, die absolute Anzahl der am Sonntag Arbeitenden.
Ein bekanntes Sprichwort besagt: «Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.» Wissenschaftler aus Bielefeld und Warwick haben das Phänomen nun überprüft. Es geht um alle koffeinhaltigen Getränke.
Die Rückkehr an den Arbeitsplatz nach Long Covid oder einer anderen Fatigue-Erkrankung erfordert ein fein abgestimmtes Vorgehen. Jana Renker von Zurzach Care zeigt auf, wie Case Management gelingen kann – und welche Rolle HR und Führungskräfte dabei spielen.
Der aktuelle Forschungsstand zur Fatigue nach einer Covid-19-Erkrankung und wie Arbeitgebende betroffene Mitarbeitende unterstützen können.
Viele Betroffene wissen nicht einmal, wie das rätselhafte Phänomen heisst, das ihren Alltag bestimmt. Weil sie so schwer zu fassen ist, wird Fatigue nicht immer erkannt – dabei lassen sich Belastung und Alltag mit gezielten Strategien besser bewältigen.
Thomas Christen hat sich entschieden, das Bundesamt für Gesundheit (BAG) per Ende 2025 zu verlassen und sich neuen beruflichen Tätigkeiten zu widmen.
Der Wettbewerb um Talente bleibt zentraler Treiber der Benefits-Strategie von Unternehmen in der Schweiz. Wirtschaftliche Unsicherheiten und steigender Budgetdruck erschweren jedoch eine passgenaue Ausrichtung. Arbeitgebende investieren sodann gezielter, fokussieren klarer und nutzen Benefits als strategisches Instrument zur Talentgewinnung und -bindung.
Neu sollen Personen mit Hörbehinderungen die Notdienste von Polizei, Feuerwehr und Sanität schriftlich erreichen können und zwar per Textfunktion auf ihrem Smartphone. Die Vorlage sieht weiter vor, die Kurznummer 142 für die Opferhilfe in einer Verordnung zu verankern. Damit wird die notwendige Klarheit für die Umsetzung geschaffen. Der Bundesrat hat am 20. Juni 2025 eine entsprechende Revision der rechtlichen Grundlagen in die Vernehmlassung geschickt.
Im Jahr 2024 wurden über 8.1 Milliarden Arbeitsstunden geleistet, 0.1% mehr als im Vorjahr. Ein deutlicher Anstieg von durchschnittlich 7.6 auf 8.5 Tage pro Arbeitsstelle war bei den gesundheitsbedingten Absenzen zu verzeichnen.
55% der Frauen und 44% der Männer leben mit einer chronischen Krankheit. Zudem sind 52% der Männer übergewichtig oder adipös, bei den Frauen sind es 34%. Diese Ergebnisse ergab die Auswertung der Gesundheitsbefragung nach Geschlecht.
Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung fühlt sich gesund und ist mit ihrem Leben zufrieden. Doch insbesondere Frauen und jungen Menschen geht es psychisch und körperlich vergleichsweise schlecht, sie sind häufig gestresst und fühlen sich einsam.
Rund 71% der Betriebe mit 10 oder mehr Mitarbeitenden setzen BGM um, bei Betrieben ab 50 Mitarbeitenden sind es sogar 75%. Dies zeigt das aktuelle Monitoring Verbreitung BGM 2024. Besonders im Fokus steht dabei das zunehmende Bewusstsein für Stress und psychische Gesundheit.
Am 28. April 2025 ist Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Die Suva ermutigt anlässlich dieses Tages Betriebe, ihre Präventionskultur zu stärken.
Wie viel wollen wir über unsere Zukunft wissen, zum Beispiel darüber, welche Gesundheitsrisiken uns drohen? Und welche Folgen hätte dieses Wissen für den Einzelnen, seine Grundrechte und die Sozialsysteme? Die «Trendtage Gesundheit» in Luzern reflektierten die Chancen und Folgen prädiktiver Medizin.
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