Neuer Finanzchef der Suva aus eigenen Reihen rekrutiert
Der neue Finanzchef der Suva heisst Alexander Kohler. Er ist bereits seit 2020 bei der Versicherungsanstalt tätig und übernimmt am 1. Juli die Nachfolge des abtretenden Hubert Niggli.
Der neue Finanzchef der Suva heisst Alexander Kohler. Er ist bereits seit 2020 bei der Versicherungsanstalt tätig und übernimmt am 1. Juli die Nachfolge des abtretenden Hubert Niggli.
Künftig sollen sich mehr Selbstständige freiwillig gegen Unfälle versichern können. Der Bundesrat will die Eintrittsschwelle senken. Profitieren sollen davon insbesondere Menschen mit tiefen Einkommen und Frauen.
Die Suva verzeichnet wieder so viele Ski- und Snowboardunfälle wie vor der Corona-Pandemie. 18% davon geschehen im Ausland, was für die Verunfallten teuer werden kann.
Es ist nicht nur die AHV, die Hinterlassenenleistungen ausrichtet. Auch die berufliche Vorsorge sowie die Unfall- und die Militärversicherung kennen entsprechende Leistungen. Gestritten darüber, wie der Anspruch auf Witwen- und Witwerrenten künftig ausgestaltet werden soll, wird nur in Bezug auf die AHV. Was derzeit gilt und was bezüglich Gleichbehandlung von Witwen und Witwern für Vorkehrungen getroffen werden, wird hier aufgezeigt.
Der Bundesrat hat das Inkrafttreten der Änderung des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) bestimmt, die es der Suva ermöglicht, die Stiftung Entschädigungsfonds für Asbestopfer (Stiftung EFA) finanziell zu unterstützen. Nur die Ertragsüberschüsse aus der Versicherung gegen Berufsunfälle und Berufskrankheiten dürfen ab Januar 2026 dafür aufgewendet werden.
Wie funktionieren verschiedene Systeme der beruflichen Eingliederung von Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen? Eine Studie hat die Ausgestaltung und Wirkungsweise von Quotenmodellen und freiwilligen Modellen in sechs europäischen Ländern analysiert.
Im Jahr 2024 zahlte die Suva knapp 1.3 Mrd. Franken für medizinische und therapeutische Leistungen und überprüfte 2.7 Millionen Arzt- und Spitalrechnungen. 75% der Rechnungen wurden automatisch verarbeitet. 12.5% der Rechnungen wiesen Fehler oder Ungenauigkeiten auf und wurden zurückgewiesen. Dadurch konnten 124 Mio. Franken an Heilkosten eingespart werden. Dieser Betrag kommt den Suva-Versicherten in Form von tieferen Prämien zugute.
Das Parlament verbessert den Versicherungsschutz für vor dem Versicherungsalter Verunfallte. Bei Rückfällen und Spätfolgen haben auch sie Anspruch auf Taggelder. Der Ständerat hiess eine Änderung des Unfallversicherungsgesetzes gut.
Im Kanton St. Gallen wird 15 Personen gewerbsmässiger Betrug und Geldwäscherei vorgeworfen. Sie sollen Arbeitsunfälle vorgetäuscht und von Unfallversicherungen Taggelder in der Höhe von 575000 Franken erschlichen haben.
Im letzten Jahr wurden der Suva über 495 000 Unfälle gemeldet. 28 000 davon waren schwere Fälle mit einem längeren Arbeitsausfall. Erfreulicherweise gelingt 90 Prozent der Betroffenen die Rückkehr in den Job. Wichtig für diesen Erfolg ist die Unterstützung des persönlichen Umfelds, das Engagement der Arbeitgebenden und gezielte Massnahmen der Suva.
Viele Unternehmen möchten ihre Mitarbeitenden gut absichern und den Betrieb vor hohen Kosten schützen. Die Herausforderung ist, den passenden Versicherungsschutz bei Unfall und Krankheit zu finden. Helfen soll dabei eine Marktanalyse des VZ Vermögenszentrums für Krankentaggeld- und Unfallversicherungen.
Im Jahr 2024 ist die Anzahl der Beruf- und Nichtberufsunfälle sowie der Berufskrankheiten leicht angestiegen, getrieben durch mehr Unfälle in der Freizeit. Während der Arbeit dagegen ereigneten sich weniger Unfälle als im Vorjahr.
Die Suva senkt die Prämien im kommenden Jahr auf einen Tiefstwert. Sie sollen 2026 gut 1.8% der Lohnsumme der Betriebe betragen.
In der Schweiz verbessert sich die finanzielle Unterstützung von krebskranken Asbest-Opfern. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat einer Vorlage zugestimmt, die Beiträge der Schweizerischen Unfallversicherung Suva an einen Entschädigungsfonds ermöglicht.
Arbeitsunfähigkeiten stellen Unternehmen vor Herausforderungen und verursachen hohe Kosten. Umso wichtiger ist es, Mitarbeitende mit gesundheitlichen Einschränkungen im Arbeitsprozess zu halten oder ihre rasche Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Hier setzt «reWork Profil» an. Das branchenspezifische Online-Tool steht ab sofort für KMU kostenlos zur Verfügung.
Die Suva hat im vergangenen Jahr durch Missbrauchsbekämpfung rund 31.2 Mio. Franken eingespart. Das ist die zweithöchste Einsparung seit Einführung der Massnahmen im Jahr 2007.
Die Ombudsstelle der Privatversicherungen und der Suva hat vergangenes Jahr 8,9 Prozent mehr Anliegen und Beschwerden bearbeitet als noch im Jahr zuvor. Gut 3100 Anfragen fielen 2024 in die Zuständigkeit der Stelle.
Ab 2026 rechnen Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Leistungserbringer ambulant erbrachte Leistungen mit neuen Tarifen und Pauschalen ab. Das bedeutet das Ende des 20 Jahre alten Modells Tarmed.
Am 28. April 2025 ist Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Die Suva ermutigt anlässlich dieses Tages Betriebe, ihre Präventionskultur zu stärken.
Die durchschnittliche Anzahl der Velounfälle auf Schweizer Strassen ist innerhalb von 10 Jahren um die Hälfte angestiegen. Zwischen 2018 und 2022 haben sich gemäss der Statistik der Unfallversicherungen insgesamt 26100 Unfälle ereignet.
Mittlerweile sind Zecken in der Schweiz bis in Höhenlagen von 2000 Metern über Meer anzutreffen. Besonders in Gebieten zwischen 500 und 1000 Metern hat ihre Zahl stark zugenommen.
Erstmals seit 1997 ist eine neue Tarifstruktur für physiotherapeutische Leistungen abgeschlossen worden. Die aktualisierte Tarifstruktur gelte für die Bereiche Unfallversicherung, Militärversicherung und Invalidenversicherung, teilten die Tarifpartner gemeinsam mit. Der neue Tarif wird per 1. Juli eingeführt.
Die finanzielle Unterstützung für Asbestopfer durch die Suva hat eine erste parlamentarische Hürde genommen. Der Nationalrat votierte für eine entsprechende Änderung des Unfallversicherungsgesetzes.
Im vergangenen Jahr sind in der Freizeit mehr Menschen verunfallt als im Jahr zuvor. Der Suva wurden rund 298000 Freizeitunfälle gemeldet, 2.2% mehr. Die meisten Verletzungen gab es im Fussball.
Der Suva-Ratsausschuss hat Sévérine Müller als neue Leiterin des Departements Gesundheitsschutz und Personal sowie Mitglied der Geschäftsleitung gewählt. Frau Müller übernimmt ihre neue Funktion im Sommer 2025 und tritt damit die Nachfolge von Edith Müller Loretz an.
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