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Die Arbeitslosenversicherung hat das Jahr 2025 mit einem Verlust von 249 Mio. Franken abgeschlossen. Gründe für die roten Zahlen sind die gestiegene Arbeitslosigkeit und gekürzte Bundesbeiträge.
Die Arbeitslosenquote sei im Jahresdurchschnitt 2025 auf 2.8% gestiegen, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) zum Rechnungsabschluss der Arbeitslosenversicherung (ALV) mit. Im Vorjahr betrug die Quote 2.4%. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen erhöhte sich im Jahresdurchschnitt von 112563 auf 133712.
Ein weiterer Grund für das negative Ergebnis waren die gekürzten Leistungen des Bunds. Für das Jahr 2025 entfiel der Bundesbeitrag in Höhe von rund 600 Mio. Franken vollständig. Insgesamt werden die Bundesbeiträge an die ALV in den Jahren 2025 bis 2029 um 1.25 Mrd. Franken gekürzt.
Insgesamt standen Erträgen von 8.4 Milliarden Franken Aufwendungen
von 8.7 Mrd. Franken gegenüber. Das Eigenkapital der ALV sank per Ende 2025 auf knapp 8 Mrd. Franken. Im Vorjahr 2024 hatte
die ALV noch einen Überschuss von 1.4 Mrd. Franken erzielt.
Die Eidgenössische Finanzkontrolle hat die Jahresrechnung 2025 bereits revidiert. Die formelle Genehmigung durch den Bundesrat stand noch aus.
Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich im September 2026 gegenüber dem Vormonat um 0.8% auf 140480. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 5.4%. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3%.
Arbeitslosenversicherung schreibt 249 Millionen Verlust