Die Berliner Personalmarktforschung analysierte im Auftrag des Schweizer Stellenmarkt-Spezialisten Jobfile Stellenanzeigen in 24 Printmedien, auf 98 Online-Jobbörsen und rund 23000 Firmenwebsites sowie im Stellenportal von arbeit.swiss.
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Im ersten Halbjahr 2022 wurden 27% mehr Stellen ausgeschrieben als von Januar bis Juni 2021 und 13% mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019. Die meistgesuchten Fachkräfte waren Bauarbeiter und Handwerker mit mehr als 178000 veröffentlichten Jobs.
Mit den pandemiebedingten Einschränkungen ging das Stellenangebot im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum drastisch zurück: Von 675000 auf 567000 ausgeschriebene Positionen. Im ersten Halbjahr 2021 stieg die Anzahl der geschalteten Stellen auf 599000. Von Januar bis Juni dieses Jahres schrieben Arbeitgeber schweizweit nahezu 762000 Positionen öffentlich aus. Das sind fast 87000 Stellen mehr (plus 13%) als im gleichen Zeitraum 2019, wie aus einer Analyse im Auftrag von Jobfile hervorgeht.
Insgesamt schaltete von Januar bis Juni dieses Jahres im Branchenvergleich Personaldienstleister mit über 432000 Positionen die meisten Stellen, gefolgt vom Handel und der Industrie (mehr als 107.000 Positionen). Mit Blick auf die Berufsbilder gab es im ersten Halbjahr dieses Jahrs das grösste Stellenangebot für Bauarbeiter und Handwerker (178000), technische Fachkräfte wie Ingenieure und Architekten (150000) und Projektmanager (133000).
Im Kantonsranking nach ausgeschriebenen Stellen lag Zürich im ersten Halbjahr 2022 an der Spitze (282000), deutlich vor Bern (153000) und dem Aargau (mehr als 78000 ). Auf Platz 4 und 5 folgen die Kantone Basel-Stadt (77000) und Luzern (68000).
Die Berliner Personalmarktforschung analysierte im Auftrag des Schweizer Stellenmarkt-Spezialisten Jobfile Stellenanzeigen in 24 Printmedien, auf 98 Online-Jobbörsen und rund 23000 Firmenwebsites sowie im Stellenportal von arbeit.swiss.
Mehr Stellen als vor Corona