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Eine aktuelle Studie zur Lohngleichheit zeigt: Die Schweiz macht Fortschritte – aber die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern bleibt. Mit dem Inkrafttreten der Rechtsvorschriften zur Entgelttransparenz in der EU im Juni 2026 könnten Schweizer Unternehmen unter Druck geraten.
Am 13. Februar 2026 war der «Equal Pay Day» in der Schweiz. Dieser symbolisiert den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem Frauen statistisch gesehen «unbezahlt» arbeiten, während Männer ihren Lohn bereits ab dem 1. Januar erhalten.
Neue Daten aus Mercers Global Pay Transparency Survey 2026 zeigen, dass Schweizer Unternehmen zwar langsam, aber spürbar Fortschritte bei der Schliessung des Gender-Pay-Gaps machen, die Lohnlücke jedoch weiterhin besteht.
Das Schweizer Gleichstellungsgesetz verpflichtet Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden zur Durchführung von Lohngleichheitsanalysen. Eine kürzlich veröffentlichte Zwischenbilanz des Bundesamts für Justiz (BJ) zeigte jedoch, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen ihre Pflicht zur Durchführung einer Lohngleichheitsanalyse nicht erfüllt.
Mit dem Inkrafttreten der Rechtsvorschriften zur Entgelttransparenz in der EU im Juni 2026 ist davon auszugehen, dass Schweizer Unternehmen unter wachsendem Druck geraten, Transparenz und Durchsetzung zu stärken.
«Lohngleichheit ist längst mehr als eine gesetzliche Verpflichtung – sie ist ein strategischer Erfolgsfaktor», gibt Stefanie Schweitzer, Managing Consultant Rewards bei Mercer Schweiz zu bedenken: «Unternehmen, die Transparenz leben, gewinnen bessere Talente, schaffen Vertrauen und positionieren sich für nachhaltigen Erfolg.»
Neue Studie zum Equal Pay Day 2026