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Der Gewerkschaftsdachverband Travailsuisse fordert eine nationale Strategie zur Unterstützung des Wiedereinstiegs ins Erwerbsleben nach einem familiär bedingten Unterbruch. Mit zehn Massnahmen soll das Ziel erreicht werden.
Aufgrund des Fachkräftemangels sei es wichtig, dass auf Bundesebene Massnahmen als Teil einer echten nationalen Strategie zur Unterstützung des Wiedereinstiegs eingeführt würden, teilte Travailsuisse mit. Jedes Jahr kehrten nämlich laut Zahlen des Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien (Bass) zwischen 9000 und 12000 junge Mütter nach der Geburt ihres Kindes unfreiwillig nicht an ihren Arbeitsplatz zurück. Laut Valérie Borioli Sandoz, Leiterin Gleichstellungspolitik bei Travailsuisse, sind diese Frauen «oftmals Opfer einer sogenannten informellen Entlassung». Arbeitgeber würden sie «auf subtile Weise» dazu drängen, ihren Arbeitsplatz zu verlassen.
Auf der Grundlage einer Analyse stellt Travailsuisse nun zehn Forderungen:
Zurück ins Erwerbsleben!