Zahl der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten blieb 2023 stabil
Die 22 Unfallversicherer der Schweiz verzeichneten insgesamt rund 908000 Fälle, 0.3% weniger als ein Jahr zuvor.
«Die Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren beträgt heute mehr als 20 Jahre, aber die Hälfte dieser Jahre wird durch chronische Krankheiten und Behinderungen beeinträchtigt», stellt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fest.
Dies gelte insbesondere für Frauen, die zwar mehrere Jahre länger lebten als Männer, aber die meisten dieser zusätzlichen Jahre mit Gesundheitsproblemen verbringen würden. Gesundes Altern erfordert laut OECD-Bericht insbesondere körperliche Aktivität. In der EU seien aber bei den über 65-Jährigen nur 22% nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausreichend körperlich aktiv.
Laut OECD herrschte in 20 europäischen Ländern 2022 und 2023 ein Mangel an Ärzten und in 15 gab es einen Mangel an Pflegekräften. 2023 waren mehr als 40% der Ärzte in Norwegen und Irland und 39.5% der Ärzte in der Schweiz im Ausland ausgebildet worden. Dasselbe galt für mehr als die Hälfte der Pflegekräfte in Irland und ein Viertel (25.8%) in der Schweiz.
Dem Bericht zufolge steht die Schweiz bei den Gesundheitsausgaben pro Kopf im Jahr 2022 mit 5630 Euro pro Person an erster Stelle, vor Norwegen (5376) und Deutschland (5317). Sie liegt an dritter Stelle, wenn man den Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandprodukt (11.7%) betrachtet. (sda)
Die 22 Unfallversicherer der Schweiz verzeichneten insgesamt rund 908000 Fälle, 0.3% weniger als ein Jahr zuvor.
69% der Menschen mit Behinderungen nahmen im Jahr 2018 am Arbeitsmarkt teil, ihre Lebensqualität bei der Arbeit ist jedoch weniger gut als jene der Menschen ohne Behinderungen. So erfahren sie zum Beispiel in erhöhtem Mass Benachteiligungen oder Gewalt am Arbeitsplatz. Rund 4% der Menschen mit Behinderungen gaben zudem an, innerhalb der letzten zwölf Monate an ihrem Arbeitsplatz aufgrund einer Behinderung benachteiligt worden zu sein.
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