Diesjährige Grippewelle gehört laut BAG zu den grösseren
Die Grippeaktivität nimmt weiter zu. Die Fallzahlen und die Positivitätsraten deuten laut dem Bundesamt für Gesundheit darauf hin, dass die aktuelle Grippewelle zu den grösseren zählt.
Mit zunehmendem Alter steige der tägliche Alkoholkonsum: Bei den 65-Jährigen und Älteren konsumiere jeder dritte Mann bzw. jede siebte Frau täglich Alkohol, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) mit. Fast ein Drittel der Männer ab 65 Jahren konsumiere täglich Alkohol. Als Gesundheitsrisiken eingestuft werden insbesondere der regelmässige übermässige Konsum und das sogenannte Rauschtrinken. 2022 wiesen 4% der Bevölkerung einen tendenziell chronisch risikoreichen Alkoholkonsum auf. Seit 1997 sei dieser bei den Männern stärker zurückgegangen als bei den Frauen.
Seit 1992 ist der Anteil der Personen, die täglich Alkohol trinken, um knapp zwei Drittel zurückgegangen, sowohl bei den Männern (von 30 auf 12%) als auch bei den Frauen (von 12 auf 5%). Das Rauschtrinken hingegen stieg laut BFS seit 2007 an. Bei den Frauen ist der Anstieg deutlicher (von 6 auf 11%) als bei den Männern (von 16 auf 19%). Auch hier verringerte sich der Unterschied zwischen den Geschlechtern. Rauschtrinken betrifft mehrheitlich Jugendliche und junge Erwachsene, vor allem junge Männer zwischen 15 und 24 Jahren: Fast ein Drittel von ihnen betrank sich 2022 mindestens einmal monatlich. 2022 war Wein das beliebteste alkoholische Getränk der Schweizer Bevölkerung: 49% der Personen konsumierten mindestens einmal wöchentlich Wein, 38% Bier, 16% Spirituosen und 2% Alcopops.
Übermässiger Alkoholkonsum ist eine der Hauptursachen für frühzeitige Sterblichkeit und beeinträchtigt die körperliche, psychische und soziale Gesundheit. Die BFS-Ergebnisse stützen sich auf die Schweizerische Gesundheitsbefragung von 1992 bis 2022.
Die Grippeaktivität nimmt weiter zu. Die Fallzahlen und die Positivitätsraten deuten laut dem Bundesamt für Gesundheit darauf hin, dass die aktuelle Grippewelle zu den grösseren zählt.
Der Bundesrat will eine Milliarde Franken pro Jahr im Gesundheitswesen sparen. Das will er mit einem Kostendeckel erreichen. Zudem sollen sich Patientinnen und Patienten vor dem Arztbesuch künftig an eine Erstberatungsstelle wenden. Die Berufsverband der Schweizer Ärztinnen FMH kritisiert diese Massnahmen.
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