Gesundheitskosten stiegen 2024 um 4.1%
Die Kosten für das Schweizer Gesundheitswesen sind im Jahr 2024 erneut deutlich gestiegen, nämlich um 4.1% auf 97 Mrd. Franken. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Statistik.
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Ständerats stellte sich einstimmig hinter die Revision des Heilmittelgesetzes. In der Sommersession wird sich der Ständerat damit befassen.
Derzeit ist der Versandhandel mit Heilmitteln grundsätzlich verboten. Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt und liegt ein Rezept eines Arztes oder einer Ärztin vor, sind aber Ausnahmen vom Verbot möglich. Wäre der Versandhandel erlaubt, trüge das laut der SGK zur Digitalisierung des Medikationsprozesses bei. Schon zuvor hatte die SGK entschieden, dass Rezepte für Arzneimittel und Medikationspläne künftig grundsätzlich elektronisch ausgestellt und eingelöst werden müssen. Das soll Behandlungen verbessern und die Sicherheit für Patientinnen und Patienten erhöhen.
So schlägt es der Bundesrat vor, und der Nationalrat ist einverstanden. Nur mit einer Pflicht zu E-Rezepten komme die Digitalisierung im Medikationsprozess voran, findet auch die Mehrheit der SGK. Patientinnen und Patienten sollen aber Rezepte und Medikationspläne auf Papier verlangen können. (sda)
Die Kosten für das Schweizer Gesundheitswesen sind im Jahr 2024 erneut deutlich gestiegen, nämlich um 4.1% auf 97 Mrd. Franken. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Statistik.
Die Psychiatrie Baselland und die SWICA Gesundheitsorganisation sind eine Kooperation eingegangen. Hintergrund ist die Nachfrage, die über die regionalen Wurzeln hinausgeht.
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