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Massnahmen gegen Luftverschmutzung sparen 265 Millionen an Gesundheitskosten

Mittwoch, 13. Juli 2022
Saubere Luft schützt nicht nur die Gesundheit, sondern lohnt sich auch finanziell: Eine Studie der Stadt Zürich hat ergeben, dass im Jahr 2020 mit Massnahmen gegen die Luftverschmutzung 265 Mio. Franken Gesundheitskosten eingespart wurden.

Die Studie, die auf Messdaten der Stadt Zürich basiert, kam zum Schluss, dass mit den bisherigen Massnahmen auf Stadtgebiet alleine im Jahr 2020 rund 265 Mio. Franken Gesundheitskosten gespart wurden. Diese Summe setze sich aus Behandlungskosten, Produktionsausfällen und so genannten immateriellen Kosten zusammen. Mit diesen wurde das entstandene Leid beziffert, das durch frühzeitige Todesfälle und Krankheiten entstehe.

Die häufigsten Krankheiten durch Luftverschmutzung sind Asthma, Bronchitis sowie Herz-Kreislauferkrankungen, Verursacht durch Russ, Feinstaub und Stickoxide.

E-Mobilität und Wärmepumpen helfen

Aber obwohl mit Luftreinhalte-Massnahmen in der Stadt Zürich viel Geld gespart werden konnte: Dreckige Luft verursache immer noch Gesundheitskosten von jährlich 1.3 Mrd. Franken. Die Stadt plant deshalb, ihre bisherigen Massnahmen zu verbessern.

Die steigende Verbreitung von E-Mobilität und Wärmepumpen dürfte zusätzlich helfen, die Luft zu säubern. Dadurch werden deutlich weniger Stickoxide frei. Diese waren gemäss der Studie für rund 860 Mio. Franken Gesundheitskosten im Jahr 2020 verantwortlich. (sda)

Mitteilung der Stadt Zürich

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