Jedes zweite KMU hat Schwierigkeiten offene Stellen zu besetzen
Schweizer KMU haben Mühe, offene Stellen zu besetzen. Sie versuchen deshalb, Mitarbeitende mit grösseren Zugeständnissen bei den Arbeitszeiten und auch beim Lohn zu überzeugen.
Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) waren Ende Februar 111879 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 1’296 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 2.5% im Januar 2024 auf 2.4% im Februar. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 13427 Personen (+13.6%).
Insgesamt wurden 182018 Stellensuchende registriert, 235 weniger als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode erhöhte sich diese Zahl damit um 15255 Personen (+9.1%). Auf den 1. Juli 2018 wurde die Stellenmeldepflicht für Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote von mindestens 8% schweizweit eingeführt, seit 1. Januar 2020 gilt ein Schwellenwert von 5%. Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich im Februar um 1250 auf 43356 Stellen. Davon unterlagen 20376 Stellen der Meldepflicht.
Schweizer KMU haben Mühe, offene Stellen zu besetzen. Sie versuchen deshalb, Mitarbeitende mit grösseren Zugeständnissen bei den Arbeitszeiten und auch beim Lohn zu überzeugen.
Die Einkommenspolitik in der Schweiz geht nach Ansicht des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds in die falsche Richtung. Während Spitzengehälter weiter steigen, stagnieren die niedrigen und mittleren Löhne real, heisst es in einem Ende April vorgestellten Verteilungsbericht.
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