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Fast 900 Fälle von Lohndumping im Kanton Zürich

Montag, 07. Juni 2021
Bei seinen Arbeitskontrollen hat der Kanton Zürich im vergangenen Jahr 878 Fälle von Lohndumping festgestellt. Das sind rund 250 mehr als im Jahr zuvor. Die erwischten Arbeitgeber mussten die Lohndifferenzen nachzahlen.

Die Tripartite Kommission des Kantons (TPK), die für die Kontrollen zuständig ist, nahm 2032 in- und ausländische Unternehmen mit 3302 Angestellten sowie 59 Selbständige unter die Lupe, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit (Awa) am Mittwoch mitteilte. Obwohl wegen des Lockdowns deutlich weniger Kontrollen stattfinden konnten als im Vorjahr, als 2442 Unternehmen kontrolliert worden sind, wurden im Corona-Jahr 2020 deutlich mehr Fälle von Lohndumping festgestellt. 2019 flogen «nur» 634 Fälle auf.

Keine Belege für Zusammenhang mit Corona

Die TPK konzentrierte sich bei ihren Kontrollen auf jene Branchen, die besonders stark unter Druck standen, also Detailhandel, Autogewerbe, Maschinenbau, Eventbranche, das Gesundheits- und Sozialwesen und das Boden- und Parkettgewerbe. Es sei eine risikobasierte Kontrollstrategie gewesen, schrieb das Awa weiter. Deshalb seien die Resultate nicht repräsentativ für den gesamten Zürcher Arbeitsmarkt. Hinweise darauf, dass wegen der Corona-Pandemie besonders häufig die Löhne gedrückt wurden, hat das Awa jedoch nicht, wie es dort auf Anfrage hiess. (sda)

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