Auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert Inhalte und Werbung anzuzeigen. Indem Sie die Seite nutzen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weitere Infos

OK

Problematische Mitarbeiterkategorie in den kantonalen Basler Museen

Montag, 07. Juni 2021
Im Corona-Jahr 2020 haben Mitarbeitende, die an den staatlichen Basler Museen Besuchergruppen durch die Ausstellungen führen, Einkommenseinbussen erlitten. Die Bildungs- und Kulturkommission (BKK) des Basler Grossen Rats stellt deshalb deren Arbeitsverhältnisse als «unselbständig Selbständige» infrage.

Personen, die Besuchergruppen durch die Museen führen, tun dies im Auftragsverhältnis als «unselbständig Selbständige», obwohl sie sozialversicherungsrechtlich mit einem Arbeitsvertrag ausgestattet sind. Dieser Status habe sich im Corona-Jahr 2020 als problematisch erwiesen, schreibt die BKK in ihrem am Freitag veröffentlichten Mitbericht zur Kantonsrechnung 2020.

Wegen den durch die Museumsschliessungen ausbleibenden Führungen hätten diese Mitarbeitenden ihr Einkommen verloren und auch nicht von den Hilfsmassnahmen für die Museen profitieren können, stellt die Kommission fest. Sie regt aufgrund dieser Erfahrungen an, diese Mitarbeiterkategorie genauer zu prüfen. Es sei zu hinterfragen, ob diese sozialversicherungsrechtlich als Arbeitsvertrag qualifizierten Verhältnisse weiterhin als Aufträge behandelt werden sollen. (sda)

Artikel teilen


Folgen sie uns auf
1 Jahr für CHF 160.–

Abonnieren Sie jetzt Penso und bleiben Sie auf dem Laufenden.
Mit 8 Print-Ausgaben pro Jahr und dem vollen Zugriff auf alle Artikel auf penso.ch sind Sie stets gut informiert.