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Trotz Corona: Arbeitslosenversicherung blieb auch 2021 schuldenfrei – Bund sprang ein

Freitag, 08. April 2022
Die Arbeitslosenversicherung hat trotz einem Verlust von 186 Mio. Franken das Geschäftsjahr 2021 ohne Schulden abgeschlossen. Dies, weil der Bund aufgrund der Corona-Pandemie erneut die Kurzarbeitsentschädigungen übernahm.

Die Kurzarbeitsentschädigungen für das Geschäftsjahr 2021 beliefen sich auf 5.65 Mrd. Franken. Im Jahr zuvor waren es noch 10.78 Mrd. Franken. Wie im Vorjahr übernahm der Bund auch 2021 die Kurzarbeitsentschädigungen. Andernfalls hätte dieArbeitslosenversicherung (ALV) Darlehen aufnehmen müssen, schrieb das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag. Zum Vergleich: 2019 gab die ALV lediglich 27.5 Mio. Franken für die Entschädigung von Kurzarbeit aus.

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Der Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung (ALV) schloss das Geschäftsjahr 2021 bei einem Verlust von 186 Mio. Franken mit einem Gesamtertrag von 14.07 Mrd. Franken (2020: 17.40 Mrd. Franken) und Gesamtaufwendungen von 14.26 Mrd. Franken (17.26 Mrd. Franken) ab. Im Jahresdurchschnitt waren137 614 Arbeitslose bei der ALV registriert. Das entsprach einer Quote von 3% (3.1%).

Das Seco geht davon aus, dass aufgrund der vom Ukraine-Krieg ausgehenden Unsicherheiten im laufenden Jahr die Aufwendungen der ALV nur verzögert zurückgehen werden. Durch den Krieg entstünden grosse Risiken für die globale Konjunktur. (sda

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