Umverteilung von Erwerbstätigen zu Rentenbeziehenden stabil
Die Ungleichheit bei der Einkommensverteilung in der Schweiz hat sich 2023 kaum verändert. Auch im europäischen Vergleich steht die Schweiz durchschnittlich da.
Von den 2063 vom Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Swiss Life im Januar Online befragten 65- bis 80-Jährigen beurteilten 80% ihre Freizeitaktivitäten, sozialen Kontakte, Gesundheit sowie Mobilität und Reisen überwiegend positiv. Personen mit höherem Einkommen waren durchschnittlich zufriedener als solche mit tieferem Einkommen. Die allgemeine Lebenszufriedenheit ist zudem umso tiefer, je schlechter der subjektive Gesundheitszustand ist.
Keine Unterschiede festzustellen waren bei der Lebenszufriedenheit zwischen Männern und Frauen, Kinderlosen und Personen ab 65 mit Nachkommen sowie Personen mit oder ohne Enkelkinder. Paare waren hingegen etwas häufiger sehr zufrieden als Alleinstehende.
Der Anteil der Bevölkerung im Rentenalter, der einen (sehr) hohen allgemeinen Grad an Zufriedenheit mit dem Leben aufweist, ist gemäss Berechnungen von Swiss Life aufgrund von Eurostat-Daten europaweit nirgends so hoch wie in der Schweiz. Generell sei die Schweizer Bevölkerung auch in anderen Altersgruppen allgemein zufriedener als in anderen europäischen Ländern. Pensionierte in Skandinavien, Österreich, Irland und Malta sind etwa auch mit ihrem Leben öfter zufrieden sind als unter 65-Jährige.
Weniger als ein Drittel der 65- bis 74-Jährigen in der Schweiz fühlen sich zumindest manchmal einsam. Rund 60% der 65- bis 80-Jährigen haben Enkelkinder. Und knapp zwei Drittel der Grosseltern hüten diese mindestens einmal pro Monat. Sehr viele der Befragten verbringen täglich Zeit mit Lesen (77%), Fernsehen (76%) und Hausarbeit (59%). Letztere wird von Frauen (74%) deutlich häufiger täglich erledigt als von Männern (42%). 30% nutzen täglich soziale Medien wie Instagram oder Facebook, aber noch mehr (39%) verzichten ganz darauf.
Die Ungleichheit bei der Einkommensverteilung in der Schweiz hat sich 2023 kaum verändert. Auch im europäischen Vergleich steht die Schweiz durchschnittlich da.
2021 hat jede oder jeder achte AHV-Rentnerin und -Rentner eine Ergänzungsleistung bezogen. Bei den IV-Renten war es jede oder jeder Zweite. Insgesamt bezogen Ende Jahr 345 000 Personen eine Ergänzungsleitung (EL). Die Ausgaben der EL beliefen sich auf 5.4 Mrd. Franken.
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