Hauptsorge der Familien bleibt das Geld

Donnerstag, 12. März 2026
An oberster Stelle der Themen, die Schweizer Familien beschäftigten, steht laut dem von Pro Familia Schweiz und dem Vorsorgeversicherer Pax veröffentlichten Familienbarometer wie bereits in den Vorjahren das Geld. Die Krankenkassenprämien und steigende Preise führen demnach die Liste der Top-Themen weiterhin an. Ebenfalls weit oben in der Liste erscheinen Schulwesen oder der Umgang mit Social Media.

Mit dem Schweizer Familienbarometer liefern Pro Familia Schweiz und Pax jährlich fundierte Einblicke in die Lebensrealität von Familien in der Schweiz und schaffen eine Datengrundlage für politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Diskussionen.

Geld bleibt für Familien Top-Thema

Krankenkassenprämien gehören für 49% und steigende Preise für 37% der befragten Familien zu den Themen, die sie am stärksten beschäftigen. Als weitere Themen folgen Gesundheit (26%), Wohnkosten (25%), Schulwesen und Bildungspolitik (23%) sowie Umgang mit Medien und Social Media (22%), die jeweils eine ähnlich hohe Relevanz aufweisen. Beim Thema Umgang mit Medien und Social Media setzt sich der Trend zunehmender Wichtigkeit fort, während die Relevanz von Klimawandel und Umweltschutz für Familien in der Schweiz tendenziell weiter abnimmt.

Regionale Unterschiede bei der Bedeutung von Jugendgewalt, Schulwesen und Social Media

Während Jugendgewalt 23% der Familien im Tessin und 22% in der Romandie stark beschäftigt, sind es in der Deutschschweiz nur 7%. Schulwesen und Bildungspolitik beschäftigen dagegen Familien in der Deutschschweiz mit 29% stärker als Familien in der Romandie (13%) und im Tessin (9%). Ähnlich ist das Bild beim Umgang mit Medien und Social Media, der 27% der Familien in der Deutschschweiz stark beschäftigt, während es in der Romandie 13% und im Tessin 10% sind.

Digitale Mediennutzung beeinflusst Familienleben positiv wie negativ

32% der befragten Familien verbringen bewusst gemeinsam Zeit mit digitalen Medien, wie Filmen, Musik oder Spielen. Gleichzeitig sagen 31%, dass die gemeinsame Zeit als Familie durch den Medienkonsum abnimmt. Bei 24% der Familien führt der digitale Medienkonsum zu mehr Streit und Diskussionen, während 18% dank digitalen Medien gemeinsame Interessen und Gesprächsthemen entdecken.

Eltern fühlen sich kompetent, ihren Kindern den Umgang mit Geld zu vermitteln

Der Aussage «Ich fühle mich sicher und fähig, meinem Kind den Umgang mit Geld und Finanzwissen zu erklären» stimmen 51% der Befragten eher und 40% vollkommen zu. Gleichzeitig sagt knapp die Hälfte der Familien (47%), dass es mehr gute Bildungsangebote zu Finanzthemen für Kinder und Jugendliche braucht.

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