Ausländische Inhaftierte sollen keine Krankenversicherung erhalten
Inhaftierte ohne Schweizer Wohnsitz sollen auch künftig nicht krankenversichert sein. Dieser Meinung ist nach dem Ständerat auch die zuständige Nationalratskommission.
Inhaftierte ohne Schweizer Wohnsitz sollen auch künftig nicht krankenversichert sein. Dieser Meinung ist nach dem Ständerat auch die zuständige Nationalratskommission.
Wer ohne Überweisung eine Spitalnotfallaufnahme besucht, soll nicht eine Gebühr von 50 Franken bezahlen müssen. Einstimmig stellt sich die zuständige Ständeratskommission gegen einen Beschluss des Nationalrats. Die Vorlage steht vor dem Aus.
Das Bundesgericht ist nicht auf eine Beschwerde der Pflegeverbände Curaviva St. Gallen und senesuisse gegen die St. Galler Regierung eingetreten. Die Beschwerde erweise sich als unzulässig, heisst es im Urteil des Bundesgerichts.
Mädchen und junge Frauen in der Schweiz sind weiterhin besonders häufig von psychischen Erkrankungen betroffen. Im ambulanten Bereich haben die Kosten bei Jungen aber 2024 erstmals stärker zugenommen als bei Mädchen.
Massnahmen zur Dämpfung der Gesundheitskosten sollen sich unmittelbar auf die Krankenkassenprämien niederschlagen. Der Nationalrat fordert mit einer angenommenen Motion mehr Gerechtigkeit, Verhältnismässigkeit und Transparenz bei den Gesundheitskosten.
Die Kosten für das Schweizer Gesundheitswesen sind im Jahr 2024 erneut deutlich gestiegen, nämlich um 4.1% auf 97 Mrd. Franken. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Statistik.
Was läuft falsch mit den Kosten im Gesundheitswesen? Der Spitalarzt Andreas Kistler seziert in seiner scharfsinnigen Analyse das System als Patienten. Er zeigt auch Lösungsansätze. Seine Perspektive ist erfrischend radikal: weniger Marktwirtschaft, weniger Bürokratie, dafür mehr Herz und gesunder Menschenverstand.
An oberster Stelle der Themen, die Schweizer Familien beschäftigten, steht laut dem von Pro Familia Schweiz und dem Vorsorgeversicherer Pax veröffentlichten Familienbarometer wie bereits in den Vorjahren das Geld. Die Krankenkassenprämien und steigende Preise führen demnach die Liste der Top-Themen weiterhin an. Ebenfalls weit oben in der Liste erscheinen Schulwesen oder der Umgang mit Social Media.
Die Prämien für die Krankenversicherungen könnten 2028 im Kanton Zug um 25% steigen. Davon geht der Regierungsrat aufgrund einer «unverbindlichen Schätzung» aus.
Rudolf Bruder wird auf Anfang November neuer Chef der Krankenkasse Swica. Bruder, aktuell Leiter Konzernbereich Finanzen und stellvertretender CEO der CSS-Gruppe, tritt dann die Nachfolge von Reto Dahinden an.
Die Bâloise Versicherung muss die Long-Covid-Erkrankung eines Genfer Krankenpflegers als Berufskrankheit anerkennen und ihm weiter eine Rente auszahlen. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Versicherungsgesellschaft abgewiesen.
Die Kosten für von den Krankenkassen übernommene Medikamente sind erneut gestiegen. Gemäss Daten des Bundesamts für Gesundheit lagen sie 2024 bei rund 9.2 Mrd. Franken. 2014 waren es noch 5.8 Milliarden gewesen.
Die Schweiz verlagert ihre Fürsorge auf Anbieter mit Businessplänen. Ein stiller Systemwechsel: von solidarischer Pflege zu Pflegeökonomie.
Mit einem 2017 eingeführten Prüfverfahren für medizinische Leistungen will der Bund das Wachstum bei den Gesundheitskosten dämpfen. Eine Bilanz zeigt nun: Das Programm lohnt sich. Die Einsparungen belaufen sich mittlerweile auf 150 Mio. Franken jährlich.
Pflegen Privatpersonen ihre Familienmitglieder, sollen ihre Leistungen nur in Ausnahmefällen und mit klaren Qualitätsvorgaben von der Krankenkasse bezahlt werden. Das fordert nach dem Nationalrat nun auch der Ständerat.
Die Kosten für Medikamente in der Grundversicherung haben 2024 eine Rekordmarke gebrochen. Sie betrugen 9.4 Mrd. Franken und stiegen somit um 3.6% gegenüber dem Vorjahr. Ein wesentlicher Mitgrund sei die zunehmende Intransparenz bei der Preisbildung.
Die AHV/IV-Renten wurden auf 2025 erhöht. Somit bleiben sie – und die damit verbundenen Grenzwerte in der 1., 2. und 3. Säule – unverändert. Hingegen erhalten die Altersrentner und -rentnerinnen im Dezember 2026 eine 13. Rente. Hier erfahren Sie, was es damit auf sich hat und was es 2026 in Sozialversicherungen zu beachten gilt.
Die Gesundheitskosten in der Schweiz wachsen weiter, und das stärker als in der Vergangenheit. Hauptkostentreiber ist dabei die Langzeitpflege, wie Prognosen der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich zeigen. Ein weiterer Kostentreiber sind ambulante Behandlungen, während stationäre weiterhin an Anteil verlieren.
Verschiedene Akteure des Schweizer Gesundheitswesens haben sich an Rundtischgesprächen auf 38 Massnahmen zur Dämpfung des Kostenwachstums geeinigt. Sie sollen einen jährlichen Spareffekt von rund 300 Millionen Franken haben.
Die Krankenkassenprämien steigen 2026 durchschnittlich um 4.4%. Die mittlere Monatsprämie beträgt 393.30 Franken. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 16.60 Franken.
Nach einem Gesamtverlust von 1.2 Mrd. Franken in 2023 erzielten die Krankenkassen 2024 einen Gewinn von 400 Mio. Franken, der in die Reserven zurückgeführt wurde. Da die Gesundheitskosten jedoch auch 2025 weiter stark ansteigen (+4.7% im 1. Halbjahr), dürften die Prämien in 2026 um rund 5% erhöht werden.
Im Kanton St. Gallen wird 15 Personen gewerbsmässiger Betrug und Geldwäscherei vorgeworfen. Sie sollen Arbeitsunfälle vorgetäuscht und von Unfallversicherungen Taggelder in der Höhe von 575000 Franken erschlichen haben.
Der Bundesrat hat sich gegen eine Gebühr in Spitalnotaufnahmen ausgesprochen. Der Vorschlag ist gemäss der Regierung nicht oder nur beschränkt zielführend.
Die Zürcher Gesundheitsdirektion hat strengere Regeln für Spitex-Organisationen erlassen, die pflegende Angehörige beschäftigen. Künftig sollen solche Spitex-Organisationen auch diplomierte Pflegende beschäftigen müssen. Zudem wird der Beitrag der Gemeinden gesenkt.
Die Zuger Krankenkasse Klug ist insolvent. Sie stelle auf Ende Jahr ihre Versicherungstätigkeit ein, teilte das 107 Jahre alte Unternehmen mit. Die Versicherten können per Ende Jahr zu einer anderen Krankenversicherung wechseln.
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