IV-Eingliederung stetig erfolgreicher

Montag, 18. Mai 2026
Im vergangenen Jahr konnten fast zwei Drittel der durch die IV bei der Eingliederung begleiteten Personen in der ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Die Zahl von jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen steigt allerding weiter.

In ihrem Geschäftsbericht 2025 zieht die IV-Stellen-Konferenz (IVSK) eine positive Bilanz zu den Eingliederungsbemühungen der IV-Stellen: 64% der Personen, bei denen 2025 ein beruflicher Eingliederungsprozess abgeschlossen wurde, konnten in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Der Wert konnte laut Mitteilung in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert werden: 2023 lag er noch bei 60%. Dies zeige, wie wirkungsvoll die IV-Stellen ihre Kernaufgabe umsetzen.

Eingliederung vor Rente etabliert

Das Prinzip «Eingliederung vor IV-Rente» sei mittlerweile etabliert. Ungeachtet dessen steige die Zahl der IV-Gesuche von jungen Menschen mit einer psychischen Erkrankung stetig an. Die IVSK beobachte diese Entwicklung mit Sorge. Nebst einer fundierten Auseinandersetzung mit den Ursachen seien hier neue Lösungen gefragt, damit Junge ihre berufliche Karriere nicht mit einer IV-Rente starten müssen.

2025 habe die IVSK viele Aktivitäten im Kontext der Digitalisierung bewirtschaftet. So konnte auf politischer Ebene aufgezeigt werden, dass der Einbezug der Durchführungsstellen bei IT-Systemen des Bunds entscheidend ist für den Erfolg eines sicheren und kundenorientierten Vollzugs. Gemeinsam mit den Schwesterverbänden KKAK und VVAK wurde ein Zielbild für eine digitale 1. Säule erarbeitet.

Künstliche Intelligenz war zentrales Thema des Jahresanlasses «Perspektive+». Die Mitglieder der IVSK haben erfolgsversprechende KI-Vorhaben präsentiert und sich darüber ausgetauscht, wie KI den Vollzug der IV vereinfachen oder wirkungsvoller gestalten kann.

Artikel teilen


Dossiers

Zum Fokus

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Folgen sie uns auf